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And the Oscar goes to…..

Hatten wir heute einen Spass – also nachdem ich halbwegs ausgeschlafen zum Frühstück kam. Aber zwei Milchkaffee und einen Orangensaft machten mich wieder fit. Ich war im Team „Film“. Die Firma „Filmevent.de“ ist dafür bekannt, daß sie mit ihren Kunden richtige kurze Filme dreht. Das geht los mit einer riesigen Auswahl an Klamotten über Utensilien wie Pistolen, Hüte, Kleider, Masken – darüber hinaus eine Maskenbildnerin und einen Kameramann. Zunächst mussten wir uns für ein Thema entscheiden – Western – dann wurde eine passende Location gesucht – erst im Hotel und dann auf der Burg Falkenstein… Das Drehbuch wurde uns etwas vorgegeben und dann haben wir improvisiert….. es war herrlich – wir „bauten“ uns einen Saloon im Hotel zurecht mit Bar und Klavier, welches wir einfach aus einem anderen Zimmer „besorgten“ und legten los. Ich musste teilweise sooo lachen, weil wir so geniale Sprüche drauf hatten…. Wir drehten erst knapp zwei Stunden im Hotel und dann gings noch mal auf die Burg. Nach gut drei Stunden „Arbeit“ kam dann ein knapp 7-minütiger genialer Film zustande. Und natürlich ging es in dem Western nicht ohne Tote ab – eine hat – weil sie eine Powerbank einer großen deutschen Versicherungsgesellschaft in ihrem BH hatte (warum, weiß keiner so genau) die Schießerei jedoch überlebt.😂😂😂😂😂 Auch hier zeige ich aus Datenschutzgründen nur die (mit Hut bedeckte) Leiche und die, die keine war 🙂

Nun gings zurück ins Hotel und nach kurzem Snack musste ich auf mein Zimmer, die Fotos vom Vorabend und heutigem Vormittag aussortieren und ein paar auf einen Stick ziehen, diese sollten dann bei der Abendveranstaltung über die Bildschirme flimmern.
Um 14 Uhr wurden wir (eine Gruppe von ca 30 Leuten) abgeholt und dann gings in den Hessenpark. Wunderschön – kann ich euch nur ans Herz legen. Hier wurden auf einem riesigen Areal alte Häuser, die irgendwo in Hessen standen „abgetragen“ und dort wieder aufgebaut. Sinn dahinter ist, den Kindern zu zeigen, wie das Dorfleben früher abgelaufen ist. Wunderschöne Häuser findet man dort im Hessenpark – und es kommen ständig noch welche hinzu. Neuester Zugang ist eine alte Gärtnerei mit Gewächshäusern, die in den 80-er Jahren geschlossen und dort im Hessenpark wieder aufgebaut wurde. Eines der Häuser auf dem „Marktplatz“ fungiert als Hotel – das einzig bewohnte. Dann gibt es noch eine Bäckerei, in der heute nicht mehr gebacken, aber frische Backwaren zum Verkauf angeboten werden – ebenso eine Metzgerei und ein Cafe, in dem wir dann unseren Abschlußkaffee tranken.

Gegen 17 Uhr wurden wir wieder abgeholt – schnell aufs Zimmer – Fotos auf den Stick ziehen und kurz unter die Dusche – Abfahrt um 19 Uhr zum Wirtshaus Reichenbachtal. Bloß der Not keinen Schwung lassen !!! Dort gab es erst mal einen Aperitiv und danach – ihr ahnt es bereits… ja, ein tolles Abendessen

……uuuuhuuuund daaahaaannnn: für mich dann das Highlight des Wochenendes …. ich sag nur….. to the late night double feature picture show….

soooo sooo soooo genial – was ein Wochenende- mit diesen Leuten arbeite ich immer ganz besonders gerne (wie es wohl kommt)….. Nach einem etwas länger andauernden „Absacker“ in der Hotelbar fiel ich dann gegen 3 Uhr morgens ins Bett – glücklich im Herzen und stolz auf mich, weil es ja auch wirklich anstrengend war……. Frückstück für den nächsten Morgen erst um 9.00 Uhr – wenn ich mich beeile, gibt das noch gute 4 Stunden Schlaf!!!! für mich…. Schlafen wird überbewertet….

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Hallo Königstein…..

Gut 4,5 Stunden brauchte ich am Freitag von München nach Königstein – recht fade Angelegenheit, wenn man alleine im Auto sitzt. Aber endlich angekommen, verabredete ich mich mit einer Freundin, die ebenfalls für dieses Event engagiert und angereist war, auf einen Spaziergang. Sie hatte ihren Hund dabei und der wollte auch mal wieder Gassi gehen. Erst umrundeten wir unser Hotel auf dem „Brezelweg“ (der Park bzw. die Spazierwege sind wie eine Brezel angelegt) und dann meldete sich mein Fotografie-Kollege und erzählte uns, daß er oben auf der Burg sei (Falkenstein). Wir marschierten dann Richtung Burg und genossen die Aussicht. Dann marschierten wir noch etwas durchs Örtchen und kehrten auf ein „Erfrischungsgetränk“ ein, bevor wir uns wieder auf den Weg zurück ins Hotel machten und uns für den Abend vorbereiteten.

Hach, war das eine Freude, nach 3 Jahren endlich mal wieder viele altbekannte Gesichter wieder zu sehen. Ein wirklich tolles Gefühl. Nicht nur unter den „Kollegen“. Auch unter den Gästen gab es viele Gesichter, die ich kannte und die sich auch an mich erinnerten.
Wir wurden zur Villa Rothschild gefahren – ich sags Euch: Sehr nobel und wunderschön dort. Leider goß es in Strömen, so dass ich gar nicht mal von außen ein paar Fotos machen konnte. Aber wer das innere gesehen hat, der weiß, daß es von außen nicht häßlich aussehen kann.

Nachdem die Begrüßung und der offizielle Teil beendet war, wurden wir kulinarisch sehr verwöhnt – es ist immer nur schade, daß ich gerade bei solchen Events schon etwas unter Druck stehe und das Essen gar nicht richtig genießen kann bzw. gar nicht viel zu mir nehme. Aber ich habe mir sagen lassen, ausnahmslos alles war himmlisch. Nach dem Essen gab es dann „Party“ – herrlich. Ihr versteht, daß ich hier aus datenschutztechnischen Gründen keine Fotos der Party bzw. der Leute hochladen will – aber laßt euch gesagt sein: Wir rockten die Villa!!!! Mister „TH“, der normalerweise für die Beleuchtung bei diesen Events sorgt, fungierte als DJ und machte seinen Job sehr gut – auch wenn er sich bei manchen Titelwünschen wie ein Aal gewunden hat. Ich glaub, ich war um 2.00 Uhr im Bett. War ein langer Tag und es war Frühstück am nächsten Morgen um 8.00 Uhr angesagt- ziemlich wenig Zeit zum regenerieren. Ich mußte ja noch etwas für den nächsten Morgen vorbereiten – Kameras neu aufladen, neue Speicherchips rein, Blitz aufladen und meine Füße massieren. Ich hatte für den „eleganteren Abend“ eben auch die eleganteren Schuhe an…. fast den ganzen Abend auf den Füßen und dann noch getanzt – bin ich gar nicht mehr gewohnt – ich bin wie auf rohen Eiern durch mein Zimmer geschlichen und war froh, als die Haxen endlich im Bett waren 🙂

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Geschafft!!!

Am Montag war ich zur Magen-/Darmspiegelung – das erste Mal. Ich kannte es aus Erzählungen und habe mich Jahre erfolgreich davor gedrückt. Aber nun war es soweit – der Termin schwebte 4 Wochen wie ein Damoklesschwert über mir – die Woche davor war ich schon alleine von der Vorstellung auf die 2 Liter Moviprep (diese ekelhafte Lösung, die man trinken muss) gernervt. Ich habe vor Jahren mal Heilfasten gemacht und kann mich heute noch geschmacklich an das Glaubersalz erinnern – da schüttelt es mich gerade schon wieder….
Ja – nutzt ja nix, die Tage vorher hatte ich mich schon recht „leicht“ ernährt und am Sonntag nachmittag um halb fünf gings los mit dem Trinken der Lösung. Ich hab das schön angerührt, 3 Stunden vorher in den Kühlschrank gestellt und nun stand das erste Glas vor mir…. was ich plötzlich noch für Einfälle hatte, schnell mal durch die Küche fegen, zwei Gläser spülen… nutzt ja alles nix, das Glas stand vor mir. Ich also all meinen Mut zusammen genommen und in einem Rutsch weg mit den 0,25 Liter. War gar nicht sooo schlimm … gleich ein Glas klaren Apfelsaft hinterher (soll man, würde den Abführvorgang unterstützen). Raus auf die Liege – 20 Minuten gewartet – es tat sich nix – das nächste Glas – schmeckte schon übler…. wieder raus auf die Liege – nix tut sich bei mir….. 20 Min später das 3. Glas – leichter Würgereiz – aber runter mit dem Zeug – bloss nicht einatmen. Wieder raus auf die Liege – kaum lag ich drauf, war ich auch schon wieder unten…Die Dinge nahmen ihren Lauf und ich das 4. Glas dann zu mir… Da stand ich vorm Waschbecken, weil ich nicht wusste, ob alles drin bleibt…. Geschafft…. der Abend wurde etwas unruhiger als sonst, aber weder Magenschmerzen noch irgend etwas anderes unangenehmes – ich war halt dauernd auf „Örtchen“.
Montag früh um halb sechs begann die zweite Runde und das Getränk auf nüchternen Magen ist schon echt ne Herausforderung. Nutzt nix – rein mit dem Kram – ich war in einer 3/4 Std fertig. Noch ein paar Mal die Örtlichkeit aufgesucht und dann hat mich Männne in die Praxis gebracht. Ich wäre nicht ich, wenn nicht wieder irgend etwas „anders“ läuft. Ich liege auf der Pritsche und bekomme gesagt, gleich gehts ins Traumland… Okay, Kanüle in den Arm, Propofol rein… Meine Augen gehen leicht zu und dann wieder auf und ich zähle innenrlich… 1,2,3,4,5,6,7,8,9,10… nanu? Normalerweise schaffe ich die 3 nicht. Der Arzt schaut mich an und meint “ Sie sind ja noch da“… Ich „ja und wie“…. Was war passiert? Die Vene war „geplatzt“ – bedeutet durchgestochen und so lief das Propofol nicht in die Vene sondern vorbei – nix mit Sedierung… Also nochmal neue Kanüle in den Handrücken und „gute Nacht“… 1,2,…… „Aufwachen“…. UPPPS – geschafft.

Ganz ehrlich, das Schlimmste war der Gedanke daran und die Flüssigkeit zum Trinken – ansonsten – super easy, toller Arzt, tolle Praxis, tolle Aufklärung und wenn ich das in 10 Jahren wieder machen muss, dann nur dort. Ich bin im Magen und im Darm bumperlgesund und das freut mich sehr- ist ja heute alles nicht selbstverständlich.<

Geht bitte unbedingt zu solchen Vorsorgeuntersuchungen – das ist sooo wichtig. Ich bin überhaupt kein Doktor-Gänger, aber Vorsorgeuntersuchungen lasse ich immer und alle machen – Krebsvorsorge Haut, Frauenarzt sowieso, Magen-/Darm… es ist keine „Versicherung“ aber es „sichert“ doch etwas ab.

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Welches war mein tollstes Konzert?

Ich wurde letztens gefragt, welches mein schönstes Konzert war – oh man, ich bzw. wir sind schon auf sooo vielen Konzerten gewesen. Als einer der größten Bryan Adams Fans (nicht in cm) war ich auf mindestens 35 Konzerten alleine bei/von ihm. Dazu irgendwann mal mehr .)

Mein „unter größter Erwartung“ stehendes Konzert war ELO in Oberhausen im Mai 2016. ELO – bin ich Fan seit „Discovery“ – ich denke Anfang der 80-er. ELO hab ich hoch und runter gehört und als wir irgendwann hörten, daß Jeff Lynne mit seinem Orchester in London ein Konzert abhielt und an einer Tour arbeitet, war klar, da müssen wir hin: Ich war soooo aufgeregt – und es hat meine Erwartungen 1000 Mal übertroffen. Es war Gänsehaut pur – die Emotionen haben sich überschlagen, es war eine einzige Party und ich war wieder 17 Jahre jung.

Viel zu schnell ging der Abend vorbei. Und in der Nacht googelte Männe und meinte, ELO kommt nach New York. UUUPs – New York wollten wir uns sowieso noch mal gönnen – leider hat das mit unserer Hochzeitsreise im September 2001 nicht so geklappt, wie wir uns das vorgestellt hatten – wir waren zu unserer Hochzeitreise (war als Zwischenstopp für 4 Tage geplant -letztlich mussten wir eine Woche bleiben) in New York – zu der Zeit des Anschlages auf das Word Trade Center und das Pentagon. Dazu auch später mal mehr – vielleicht am 11. September hier auf dem Blog unsere Geschichte dazu. Also, wir waren dann im September 2016 nochmals bei ELO in der Radio Music City Hall – ebenfalls Waaaaaahnsinnnnnnn!!!!!!

Das emotionalste Konzert ever für mich war Phil Collins – ich habe geweint, richtig geweint, als er auf die Bühne kam. Er – der Held meiner „späten Kindheit“ – spätestens seit Follow you follow me hatten sie mich- Genesis bzw. späterer Frontmann Phil Collins. Ich wusste, daß es ihm gesundheitlich schlecht geht, aber als dann auf die Bühne ein „alter Mann“ am Stock erschien, wars mit mir erst mal vorbei. AAAAAABER (ich hab mich schnell gefangen) alleine der Anfang -treffender konnte er nicht anfangen… und spätestens bei der Textzeile „take a look at me now“ – da flossen sie – in Strömen – die Tränen… Hier das offizielle Video dazu:

Wir waren dann 2019 (glaub ich) nochmal in München im Olympiastadion – Gänsehaut pur – da waren wir „front row“ und mir sind ein paar richtig gute Fotos gelungen… und wieder hatte ich ein emotionales Wechselbad der Gefühle – Begeisterung – Traurigkeit zwecks der Vergänglichkeit meiner Helden…. Es war schön… Aber das sind Momente, die bleiben fürs Leben…

Morgen würde ich das Thema mit noch zwei weiteren Bands/Sängern für mich komplettieren.
Es gibt so tolle Musiker und Bands und mir ist Musik so wichtig in meinem Leben, hatte ich ja auch schon mal erwähnt. AAAAber die 80-er – DAS war MUSIK – meine MUSIK und selbst heute hört die Jugend oft die Musik der 80-er. Es war musikalisch wohl eines der besonderen Jahrzente. Revolutionär- verrückt – genial.

Welches war euer tollstes Konzert? Ich respektiere alles -selbst Helene Fischer :))))

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Über Spargel und Erdbeeren und vieles andere…

Okay, das ist weder eine Erdbeere noch ein Spargel, aber nachdem ihr alle wißt, wie die aussehen, hier ein Foto von einer Schönheit aus meinem Garten – dem Bienchen.

Seit Tagen höre ich, daß der Spargel und die Erdbeeren so teuer sind – sind sie – wobei „teuer“ relativ ist. Spargel war noch nie ein billiges Gemüse und Erdbeeren??? Naja, teuer empfand ich die noch nicht wirklich. Gut – wenn man die im Februar schon haben muß, dann vielleicht. Aber dieses Jahr hab ich teilweise auch geschluckt, wenn ich Erdbeeren gekauft habe. Vielleicht muss man einfach auch noch etwas abwarten.

Was mich aber so ärgert, sind die Diskussionen, dass diese Teuerung von unserer Regierung hausgemacht sind. Das glaube ich nicht und ich will das auch nicht glauben.
Sicherlich ist Spargel ein Gemüse, das nicht jeden Tag auf den Tisch muss – leider ist aber auch unser Import aus anderen Ländern so groß, daß der deutsche Spargelbauer da nicht mehr mithalten kann. Nun gibt es Spargel aber eben auch nur eine kurze Zeit im Jahr.
Heute habe ich am Markt gesehen: 1 Kilo Spargel (Schrobenhausener) 8,50 Euro – das ist nicht wenig Geld, war aber in den letzten Jahren fast genau so. Im Supermarkt bekomme ich den abgepackt für 3,99 Euro. So – bin ich aber am Markt, kann ich dem Verkäufer sagen, die und die Stangen hätte ich gerne- beim Abgepackten sehe ich nicht immer, was ich kaufe.

Überhaupt sind wir Deutschen, was Lebensmittel angeht, die, die am allerwenigsten dafür ausgeben wollen. Versteht mich nicht falsch, nicht jeder kann sich gutes Gemüse für teures Geld leisten (eigentlich schon traurig), aber wir setzen unserer Prioritäten eben ganz anders. Da muss es das tolle und flotte Auto sein, zweimal Urlaub im Jahr ist Minimum…. ach, das neue Iphone hätte ich auch gerne und diese Nike-Schuhe für 250 Euro? Ist ja ein Schnäppchen. Und dann Geiz bei den Lebensmitteln? Fast schon pervers….

Witzigerweise regen sich die Leute nicht so auf, wenn zb. Zigaretten teuerer werden, da wird stillschweigend bezahlt und weiter geraucht. Ich kenne keinen, der aus Geldnot zum Rauchen aufgehört hat (btw. ich kenne ganz wenige Raucher). Ist der Spargel heute teuer, heisst es, kann ich mir nicht leisten. Schon eine etwas verschobene Welt, oder?

Der langen Rede kurzer Sinn – ich kaufe weiterhin meinen Spargel auf dem Markt bzw. beim Spargelbauer – und wenn ich dann eben auf ein neues T-Shirt verzichten muss. Das kennen viele von uns eben auch nicht mehr – ich entscheide mich FÜR etwas – bedeutet aber auch oft im Gegenzug GEGEN etwas.

Ach ja, noch etwas dazu: Lese ich letztens, dass sich eine Mutter so furchtbar geschämt hat, weil sie ihrem Kind die Wassermelone nicht kaufen konnte – war im April oder so…. Wassermelone im April? Das ist ein Sommerobst und frühstens ab Juni schmecken die richtig gut. Muss ich Obst haben, wenn noch keinen Saison dafür ist? Muss ich im Winter Kirschen essen? Ich hatte mal als Kind im Frühjahr welche haben wollen – meine Eltern haben mir schlicht gesagt: Die sind JETZT noch zu teuer – hab ich verstanden. Heute wird daraus solch ein Drama gemacht- das Kind bekommt jetzt ne Psychose oder so….

PS: Gerade lese ich, die Spargelbauern vernichten ihre Ernte lieber, als dass sie sie billiger abgeben – ebenso bei den Erdbeeren. Also manchmal glaub ich ja echt, die Medien wollen uns verarschen – manipulieren tun sie ja schon immer, aber das ist ja jetzt echt der Hammer. Und das ewige Erzählen, daß alles teurer wird – als würde das der Endverbraucher nicht selbst merken. Und was passiert jetzt? Alles, was bis jetzt noch nicht teurer war, wird es nun. Alle springen auf den Zug auf -egal, ob noch billigeres im Regal und Lager rumliegt – ist ja die Einladung zum teuer verkaufen.

Wäre ja jetzt dann auch Zeit, meine Fotoshootings teurer anzubieten, obwohl ich gar keine neue teure Kamera gekauft wird – alleine aus dem Grund „es wird alles teurer“ – also auch ich. Mach ich natürlich nicht…..

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Kennt ihr Hollerkiarcherl?

Hollerkiarcherl – Holunder(blüten)küchelchen….. hmmmm – die sind lecker – hab ich früher gerne mal im Restaurant als Desert bestellt – heute habe ich mich selbst drangewagt – und da ist nix dabei:

Du brauchst (wenn es dich interessiert):
10 -12 Dolden bzw. Blüten vom Holunder (gibts grad überall in der Natur)
2 Eier
10 Eßlöffel Mehl
1 Glas Bier oder Milch (mit Bier wird der Teig fluffiger)
Fett für die Pfanne…
Puderzucker
dazu sehr lecker: Erdbeer- oder Himbeermus, ich hatte beides nicht und habe Preiselbeeren genommen – war prima.

Die Blüten – wenn nötig – kurz durchs Wasser ziehen – dann
Eier trennen
Eiweiß aufschlagen
Eigelb mit Mehl mischen
das Glas Bier druntermischen
den Eischnee vorsichtig drunter heben

Die Blüten in den Teig versinken lassen und dann nacheinander in die heiße Pfanne bzw. ins Fett – nicht zu heiß, sonst brennen sie leicht an.
Backen – wenden – mit einem Küchenkrepp etwas das Fett raussaugen lassen
Puderzucker obendrauf und – GENIESSEN….

Ich war heute kurz beim HNO und Zahnarzt – beides problemlos und mit viel Spass erledigt und dann bin ich noch etwas durch die City gebummelt und habe meine Kamera zum Service gebracht – ich bin im Juni 3 Tage geschäftlich im Taunus unterwegs und da wäre es sehr dumm, wenn mein „Schätzchen“ den Geist aufgibt oder muckt…. Ich hab zwar immer meine zweite Kamera dabei, die eine ist aber meine Lieblingskamera und mit der arbeite ich besonders gerne.

Gruss aus der City – als ich los bin, war der Himmel wolkenlos blau…..

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Walking on the Chinese wall…

Wie ich heute so beim Laufen bin (heute hab ich es geschafft, die Kamera zu Hause zu lassen) und ich kurz vor zu Hause war (kurz vor KM 7), ging mir etwas die Puste aus und just in dem Moment fing Philip Bailey an, mir „Walking on the Chinese Wall“ ins Ohr zu quietschen. Ich musste trotz aller Atemlosigkeit erst mal lachen, das erinnerte mich sehr an unseren China Urlaub in 2018.

Was ein Aufriss – bis ich erst mal das Visum hatte – 2 Mal abgelehnt, weil ich Fotografin bin…. das nächste Mal gebe ich mich als Putzfrau aus. Beim dritten Mal hat es dann endlich geklappt.
Unser erster Stopp war damals Peking und nachdem wir die Verbotene Stadt und das Himmelstor die Tage zuvor schon besichtigt hatten, war am 3. Tag die Chinesische Mauer dran. Ich hatte mich sooo drauf gefreut, mir war aber nicht bewußt, WAS das für ein Highlight und dementsprechend besucht ist.
Wir starteten von Peking aus und fuhren mit dem Auto nach Badaling – es soll der repräsentativste Teil der Chinesischen Mauer sein (und der vollste, glaub ich). Also es war schon echt umwerfend, als wir dort ankamen – ich war wirklich gerührt und hatte Tränen in den Augen. Unsere Reiseleitung „entließ“ uns dann für 3 Stunden und wir stiefelten los – mit gefühlten 1.000.000 Touris. Egal – erst mal links hoch, die etwas einfachere „Besteigung“ – nach 500 Metern kehrten wir um – was ein Gedränge… Also rechts rum – war doch sehr viel weniger los. Aber ich sage euch – was ein Anstieg – ich bin ja nun Laufen und Gehen gewohnt, aber nicht mit 90 Grad Steigung oder mehr (also gefühlt). Manchmal hatte ich das Gefühl, mit Rucksack und Kamera behängt, kippe ich hinterrücks um. Ich hab in meinem Leben noch niemals so schnaufen müssen wie bei diesem Anstieg. Und genau diese Situation kam mir heute beim Laufen wieder in den Sinn.
Als wir dann endlich oben ankamen, dachte ich mir, ich muss jetzt unbedingt dieses Lied hören:

Ich sag euch – das war wieder so ein Moment, wo ich einfach nur gerührt war – ich – in China – auf der Chinesichen Mauer – ich konnte es nicht glauben. Und dann die Ausblicke – es war wirklich ergreifend.
Ich bin froh, daß wir 2018 in China waren – wenngleich es echt ein Kulturschock ist – es prallen wirklich zwei völlig verschiedene Welten aufeinander. Wir haben viel gelesen, gelernt, mitbekommen, viel erzählt bekommen und konnten uns unsere eigene Meinung bilden – unsere Reiseleiter waren allesamt toll und haben uns viel Informationen mitgegeben. Ich war froh, daß ich China soooo erleben konnte – mittlerweile ist dort auch vieles anders geworden.

Ich werde hier auf meinem Blog/Homepage viele meiner Reisen in einer Art Reisebericht festhalten – mit vielen Fotos und Informationen. Schaut vorbei – ich bin noch ganz am Anfang und über die Reiseberichte übers Skifahren, Wandern in Südtirol und Ostsee/Sylt 2021 noch nicht hinausgekommen – aber das wird alles….

Heute bin ich recht stolz auf mich – hab viel erledigt – meine Steuer fertig bearbeitet und verschickt, 2 Angebote für Fotoreportagen Hochzeit rausgeschickt, 7 km gejoggt, Hundegassi-Runden erledigt, im Garten gearbeitet, Blog geschrieben, Klavier geübt…… und „das bisschen Haushalt macht sich von allein“…….

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Unser Sorgen“kind“ Ben

Das ist unser Labbie Ben – mittlerweile 12 Jahre alt. Ben ist unser Sorgenkind – das war nicht immer so. Mit ihm ist sein Bruder Max zu uns gezogen – im August sind das auch 12 Jahre her. Zwei Labbies – gleichzeitig – gleich alt – beide als Welpen geholt. Ich sag euch – jedem, dem wir das irgendwann mal erklärt haben, hielt uns für verrückt (waren wir auch). Wenn man schon zwei Hund hat, holt man sich die nacheinander – erzieht erst den einen und holt sich dann den anderen dazu, damit der jüngere vom älteren lernen kann. Haben wir damals dann auch gelernt. Die ersten 1 1/2 Jahre waren nicht immer wirklich lustig – erst mit dem einen Gassi – dann mit dem anderen. Beim zweiten Gassi-Gang war man dann teilweise schon etwas genervt und dachte „der lernt es nicht“, bis einem eingefallen ist, „ach, das hab ich ja vorhin dem anderen erzählt.“ Ich könnte ein ganzes Buch schreiben (mach ich vielleicht auch).

Gerde eingezogen – wir mussten sie teilweise „einzäunen“, weil wir zur gleichen Zeit unser Haus umgebaut hatten – 4 Wochen Supergau – Umbau im Haus mit Wände raus und zwei kleine Hunde 😩😩😩

Ben war erst der „Chef“ im Haus – hundetechnisch – bis Max „krank“ wurde – er humpelte plötzlich beim Gassi gehen und wollte nicht mehr weiter. Wir zum Tierarzt – geröntgt – Diagnose: Schwere Hüftdysplasie – beidseitig – mit 7 Monaten!!!! Sch…… Wir das Internet durchforstet, Tierärzte befragt, in Tierkliniken vorstellig geworden und dann zur OP entschieden. Wir entschieden uns für die Erneuerung des kompletten Hüftgelenkes – da wird dann ein Titanhüftgelenk eingesetzt. Nach 3,5 stündiger OP, einem Tag Aufenthalt in der Tierklinik und 2.500 Euro ärmer gings dann mit dem armen Kerl nach Hause.
6 Monate später die andere Hüfte….. soooo bekommt man sein Geld auch los :). Ging 2 Jahre gut- dann humpelte er plötzlich wieder. Untersuchungen – Entzündung im Hüftgelenk, ist wohl nicht richtig geheilt. WIEDER OP. Gut – gut? – Gut!!!! 4 Jahre!!!!! Wieder humpeln – wieder untersucht worden – die Schrauben des künstlichen Hüftgelenkes sind gebrochen – keiner hat so etwas jemals erlebt – Materialermüdung? Materialfehler? Nutzt bloß nix – der Hund braucht ein Hüftgelenk, welches funktioniert…. OP —- ihr wisst schon, diesmal „nur“ 1.500 Euro – weil uns das Material erlassen wurde…. Max rennt mit seinen beiden künstlichen Hüftgelenken schon immer besser und scheller als Ben – auch heute mit 12 Jahren ist er noch manchmal flott unterwegs.

Jetzt schwächelt Ben – hat seit Jahren starke Arthrose in den Voderpfoten und seit letztem Jahr die Diagnose: Starke Hüftdysplasie….beidseits…. Ach ja….. Seit ca 3 Monaten ist er fast blind – starke Linseneintrübung beidseitig….. Aber er ist noch so putzig – bringt mir morgens sein Schmusetier und oft sein Deckchen aus seinem Körbchen – liegt soo gerne im Garten und wartet, dass seine „Freunde“ vorbei kommen – fordert seine Streicheleinheiten ein – und hat uns mit seiner abendliche Fiepserei ganz schön im Griff: Da bekommt er dann seine Aufmerksamkeit und seine Kuschelei und dann ist es wieder gut.

Wir wissen, dass es wohl sein letzter Frühling, Sommer und Herbst ist. Aber er ist oft noch soooo knuffig und manchmal denke ich, ach, der schafft auch die 13 Jahre noch – und dann gibt es Tage, da tut mir der kleine Kerl so leid. Ich hoffe, ich erkenne es, wenn er gehen will….. Wir haben schon mit unserem Tierarzt gesprochen, der meinte, er sieht das noch nicht, das es Zeit für den Abschied ist…. Aber er wird uns auf alle Fälle dann auch unterstützen, wenn die Zeit gekommen ist,
Heute war ich Laufen, dort, wo wir früher mit den Jungs fast jeden Tag waren, eine gute Stunde Gassi Runde, schaffen die beiden heute ja gar nicht mehr. Da am See, in den sie ab Frühjahr immer drin rumgeschwommen sind, bin ich ganz sentimental geworden….. Tja, es ist alles vergänglich und nichts für immer…..

Hier sind ungefähr 4 Jahre alt – meine beiden „Buben“

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Wenn du Bäcker- und Konditortochter bist….

Sonntags-Rhabarberkuchen mit Steuseln

denkt jeder, du müsstest gut und gerne backen können/wollen. Ich bin Bäckers-/Konditorentochter und ich backe gerne, nicht regelmäßig und nicht aufwändig, zum Sonntags -oder auch Geburtstagskuchen reicht es. Ich habe es ja nicht gelernt bzw. keine Ausbildung als Bäckerin gemacht.

Ich kann mich noch gut erinnern, als ich als kleiner Knirps mit meinem Papa und Opa in der Backstube war – ich hatte einen kleinen Stuhl und Schemel und hab dann von Papa immer etwas Teig bekommen und den dann bearbeitet. Oft hab ich dann so viel Mehl unter den Teig gemischt, daß der dann ganz bröckelig wurde. Da bin ich dann zu meinem Papa und hab weinend gesagt: Papa, guck mal, der Teig ist kaputt :)))) Mit ein wenig Wasser wurde er dann wieder klebriger und ich konnte wieder weiter „backen“. War das schön.

Als ich dann etwas älter wurde, haben wir an meinem Geburtstag in der Backstube gefeiert. Ich habe meine Freundinnen eingeladen und wir haben einen Batzen Teig bekommen und durften dann backen, was wir wollten. War wieder schön.

Mein Papa stand 50 Jahre in der Backstube, erst als Lehrling in Marburg und Gießen, dann im elterlichen Betrieb, den er dann 1977 übernahm. Anfangs hatte das auch noch Spaß gemacht, mein Papa konnte sich etwas ausleben, es gab neue Brot- und Brötchensorten (unsere Schinkenbrötchen waren legendär, das Sonnenblumenkernbrot kannte man noch kaum, genau so wie die genialen Blätterteig-Käsestangen und der Christstollen meines Papas ist über die Stadtgrenze bekannt und heiß begehrt. Papa backt jetzt knapp 80-jährig immer noch viele Hundert Stollen in der Adventszeit.)

Super an kam der Partyservice – wenn Leute eine Party am Abend hatten, backte Papa die Brötchen kurz vor Beginn der Party – frischer kann man seine Backwaren nicht bekommen.
Unlustig wurde es, als Tankstellen begannen, am Sonntag frische Brötchen zu verkaufen – wir hatten mal die Idee, vor unserer Bäckerei ein paar gefüllte Benzinkanister zu verkaufen – haben wir natürlich nicht gemacht.

Dann zogen die Backshops in die Supermärkte ein- Eintagsbrei, was Semmeln und Brot betrifft – schmeckt überall gleich, weil überall die gleiche Mehlmischung verwendet wurde. Riesige Semmeln und Stückchen, die nur nach Luft und nix schmeckten. Und es wurde schnell klar – hier kannst du preislich nicht mithalten – wollten meine Eltern auch nicht. Mein Papa hat niemals eine Mehlmischung verbacken, da wurde der Teig jeden morgen frisch gemacht, die Zutaten abgewogen und beigemischt – es konnte schon mal passieren, daß das Brot nach zu wenig schmeckte, weil Papa sich verwogen hatte – natürlich hat der Kunde immer Ersatz bekommen und zur Entschädigung noch irgend etwas Nettes dazu. Wir waren ja froh, wenn man auf den Fehler aufmerksam gemacht wurde. 2007 gingen meine Eltern in Rente – die Bäckerei wurde aufgegeben – Gott sei Dank hat sich ein Pächter für den Laden gefunden und es ist – ja – wieder eine Bäckerei. Freut mich außerordentlich, wenn ich meine Eltern besuche, riecht es immer noch ein wenig wie früher – nach Bäckerei eben.

Weder ich noch meine Schwester wollten die Bäckerei übernehmen – es ist sooo ein undankbarer Job – die Arbeitszeit – nachts aufstehen – sehr früh am Wochenende – harte Arbeit, klar bist du am Mittag fertig, bringt bloß nichts, weil du deinen Feierabend alleine verbringst, denn alle anderen arbeiten ja noch. Am abend brauchst du nicht wegzugehen, solltest da ja schlafen gehen, wenn andere dann ihr Feierabendbier trinken…. Und am Wochenende biste völlig fertig.
Irgendwie tut es weh, wenn eine Traditionsbäckerei (3 Generationen) aufgegeben wird, aber man muß das machen, was man für richtig (für sich selbst) hält.
Nichtsdesto trotz habe ich sehr nette, schöne und liebevolle Erinnerungen als Bäckerskind – war eine tolle Zeit.

Hier noch etwas Nettes zum Rhabarberkuchen :)))

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Fotografen Bullshit Bingo

Gesehen im Shootcamp.at – für genial befunden und „offiziell geklaut“:
Von rechts oben nach links unten – ich hab das ALLES schon gehört:
Deine Kamera macht echt super Fotos: Meine Antwort: Dein Herd kann super kochen
Wieviel verlangst Du? Mein Neffe hat auch eine Kamera. Ich lass den das machen. Meine Antwort: Grüße an den Neffen.
Du, der Hintergrund ist aber ganz unscharf: Meine Antwort: Das nennnt sich Bokeh, ist gewollt und kann auch nicht jeder.
Mit DER Kamera kann ich das auch: Meine Antwort: Mit DER Backform krieg ich die Torte auch hin.
Wußt ichs doch: Bei dir ist auch nicht jedes Foto perfekt: Meine Antwort: Da hast du Recht, ganz sicher nicht.
Du kannst das dann in Photoshop reparieren: Meine Antwort: Kann ich, will ich das?
Könntest du das Logo bitte rauslassen? Ich möchte die Bilder gern drucken und da stört das. Meine Antwort: Läßt du unter dem Geschäftsbrief deine Unterschrift auch weg? Das Logo ist MEINE Unterschrift.
Na, gegen die Sonne wird das aber nix werden. Meine Antwort: Beim Amateur nicht – beim Profi schon
Ich hab da eine Gelegenheit für dich. Kein Honorar, aber wir featuren dein Foto: Meine Antwort: Arbeitest Du umsonst – nur gegen die Erwähnung deines Namens? Nein? – Ah ja- ich auch nicht.
Wir haben diesmal leider kein Budget. Aber du kannst die Fotos für dein Portfolio verwenden. Meine Antwort: Siehe oben.
Hey, komm doch zu unserer Party – ach ja und bringe doch deine Kamera mit: Meine Antwort: Zu meiner nächsten Party lad ich dich auch ein – bringst du bitte deine Getränke und dein Essen selbst mit?
Ernsthaft? Du drückst den ganzen Tag auf einen Knopf und verdienst dabei so viel? Meine Antwort: Ja, iss so….
Das mit dem Drucken hatte ich wirklich noch nicht – musste ich gerade feststellen…
Ich hab da ein paar echt miese Fotos – kannst du die bearbeiten? Meine Antwort: Bei mir müsste das Wohnzimmer mal tapeziert werden, wann hast du denn Zeit?
Alles schwarz weiss – nur die Blumen rot: Kannst du das bitte machen? Meine Antwort: Kann ich – war vor 20 Jahren mal der Super Hype…
Ich bräuchte mal schnell ein Foto von einem Sonnenuntergang, hast du doch, oder? Meine Antwort: Klar ganz viele – wieviel willst du denn ausgeben? Fängt so bei 150 Euro an….
Was so eine teure Kamera? Und die hat noch nicht mal einen Zoom? Meine Antwort – bei mir haben die Objektive manchmal einen Zoom – meine Kamera braucht das nicht 🙂
Schick mir doch einfach alle Originaldaten, ich mach den Rest dann schon: Meine Antwort: Ich hätte im Gegenzug dann gerne deinen Fahrzeugbrief – natürlich das Original.
Aha – du bist Fotograf – und was machst du beruflich: Darauf kann man nicht antworten – evtl die Kamera über den Schädel des Gegenübers ziehen – wobei, wäre schade um die Kamera…
So viel kostet das?Nein ich brauch nix so tolles: Meine Antwort: Da bist du bei mir leider falsch…
Meine Kamera ist besser, hat sogar 30-fach Zoom und hat viel weniger Geld gekostet als deine: Meine Antwort: Es kommt nicht auf die cm des Zooms an -es kommt auf die cm dahinter an (nämlich der Fotograf)
Was ist dieser P-Modus? Profi oder? Da muss man dann als Fotograf ganz schnell und ohne eine Antwort verschwinden…..

Hab ich alles schon gehört – ach, das mit dem Drucken noch nicht. Es gibt immer noch Menschen, die glauben, die Kamera macht das Foto. DU bzw. der Fotograf macht das Foto – er überlegt sich etwas, er setzt sein Wissen in Form von der richtigen Einstellung an der Kamera ein, er setzt das Licht ein (manchmal in Form des Blitzes oder einfach, indem er sich ein paar Meter woanders hin bewegt) und dann – dann drückt er ab. Die Kamera macht keine Fotos – genau so wenig wie der Herd ein 5-Gänge Menue kocht……

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Eigentlich wollte ich vorgestern ….

nur mal gucken. Meine „Kleine“ gibt so langsam den Geist auf. Meine „Kleine“ ist meine kleine Panasonic Kamera, die ich eigentlich immer dabei habe – selbst zum Einkaufen. Am Dienstag war ich im Truderinger Festzelt zu einem Event und da hatte ich sie wieder – diese Fehlermeldung: Systemfehler…. da geht dann nix mehr – keine Auslösung, kein Zoom, nicht mal das Objektiv fährt ein. Wenn man Glück hat, hat sie sich dann in 15 Minuten wieder erholt….. wenn man Glück hat.
Ich bin also losgezogen – ins Einkaufszentrum hier bei uns ums Eck und hab mich im „Saturn“ vergnügt. Kompaktkameras angeschaut, ausprobiert, wieder hingelegt, wieder in die Hand genommen….. Eine sehr nette und kompetente Verkäuferin hat sich dann meiner angenommen und wir haben intensiv geredet und getestet….. ich habe mich dann für die große Schwester der jetzigen entschieden, es macht schon Sinn, wenn man bei einer Kamerasystem bleibt. Für meine Spiegelreflexkameras bin ich aber bis jetzt immer Nikon treu geblieben (schon zu analogen Zeiten), Vorteil ist, es ist nicht so viel Neues, man kennt sich schon ein wenig aus. Leider kostet die große Schwester auch etwas mehr als die Vorgängerin…. Ich habe etwas geschnauft aber es nutzt ja nix, auf die alte Kleine kann ich mich nicht verlassen, ich brauch eine kleine für die Handtasche.
AAAABER jetzt kommts: die Neue hat einen größeren Sensor, ist lichtstärker als ihre Vorgängerin, hat allerdings kein schwenkbares Display und auch der digitale Zoom ist geringer – dafür eben der größere Sensor und alles, was ich jetzt nicht „erzoomen“ kann, kann ich aufgund des größeren Sensors eben dann aus dem Foto heraus gut vergrößern. Gerade getestet und für ziemlich stark empfunden. Das Foto oben ist zugeschnitten – da ist noch viel Pusteblume mehr auf dem Foto gewesen – ich habe es jetzt beschnitten und die Schärfe und Qualität ist immer noch supergut (ich mußte hier für wordpress aber sehr komprimieren)- der Ausschnitt ist ungefähr 1/5 des ganzen Fotos…. Ich bin schwer begeistert. Und dann schmerzen die 500 Euronen, die gerade ihren Besitzer gewechselt haben, nicht mehr so ganz. Hier noch ein paar Spielereien von heute:

Und übrigens: Die teilweise Unschärfe in den Fotos ist gewollt – das muss ich gleich mal festhalten. Nicht, daß sich jemand hier um meine Sehkraft sorgt…

high key Fotografie

Ich hoffe, alle Papas hier hatten gestern einen schönen Vatertag – wenn es euch nicht gäbe, wäre die Welt sehr viel ärmer und ich nicht da :)))

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Ich bin soooo wütend..…

über dieses Sch…. (Entschuldigung) Amerika – wache ich doch gestern früh auf und muss hören, daß in Texas ein 18- jähriger in einer Grundschule wahllos 21 Menschen (19 Kinder und 2 Erwachsene) tötet. Hört das denn da niemals auf? Es ist soooo zum K…..
Seit Jahren muss man so etwas lesen – ich frage mich, kann oder will man das nicht unterbinden? Wann kommt dort endlich eine Verschärfung des Waffengesetzes? Die Möglichkeit, Waffen zu besitzen, ist in den USA ein GRUNDRECHT!!! Überlegt euch das mal!!!!
Es kann doch nicht angehen, daß du in Amerika erst mit 21 Jahren Alkohol kaufen kannst und Waffen schon mit 18? Diese Sch… Waffenlobby!!!!!Elends-Republikaner….. wo führt das denn bitte hin? In 2020 gab es in den USA knapp 20.000 Todesopfer durch Schussverletzungen!!! 40.000 wurden durch Schüsse verletzt.
Letzte Woche hat ein junger Mann in Buffalo 10 Menschen erschossen.
Wieso greift die Politik da nicht ein? Wie kann man das hinnehmen und als Präsident sagen: Ich bin erschüttert???
Wieso hat man nicht schon vor Jahren ein Gesetz erlassen, dass Schusswaffen erst mit Waffenschein und ab einem Alter von 25 gekauft werden können? Warum werden diese Waffenkäufe nicht registriert?
Dieses Video möchte ich euch nicht vorenthalten – man spürt die Verzweiflung und Hilflosigkeit von Steve Kerr – und mir geht es nicht anders…😭😭😭😭

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Das 9 Euro Ticket ist da….

Genau – jetzt schenken wir uns erst mal eine Tasse Kaffee ein (hab ich übrigens selbst gemalt) und fangen zum Diskutieren an – anstatt sich zu freuen.
Ich finde das 9 Euro Ticket genial – ich werde es wohl nicht nutzen – ach, mal sehen, vielleicht fahr ich damit auch mal zu meinen Eltern. Ich finde es Klasse, daß man den Leuten jetzt finanziell etwas unter die Arme greift. AAAABER was ein Geschrei unter all denjenigen, die mit dem Auto fahren: Ungerecht, wieso wieder nur die Pendler? Sollen die Benzinpreise mal runterfahren – wird sowieso alles teurer…
Halloooo???? Gerade ist etwas sehr viel billiger geworden – ein Ticket, mit dem Du einen Monat lang für 9 Euro in Städten/durch Städte und in ganz Deutschland rumfahren kannst. JAAAA – du brauchst Zeit, weil das Ticket nicht für den ICE gilt – ja, es dauert 15 Stunden von Nord nach Süd durch Deutschland – aber du zahlst nur 9 Euro – einen ganzen Monat lang – und wenn du die ganze Saison ausnutzt zahlst du 27 Euro für 3 Monate – über 90 Tage.
Bei uns in München kostet ein Monatsticket für S-/U-/Trambahn/Bus nicht wenig Geld – es kommt auf die Zonen an – ich sag jetzt einfach mal, zwischen 60 und 100 Euro. So und nun kostet es nur noch 9 Euro. Muss man sich aufregen – weiiiiil ja nur diejenigen profitieren, die die öffentlichen Verkehrsmittel auch nutzen.
Ist wie bei einem Angebot beim Flug – nur der, der den Flug kauft, bekommt ihn zum Angebotspreis. Nur der, der ein Auto hat, spart sich Kosten, wenn der Sprit mal wieder billiger wird. Nur der, der einen Kredit abbezahlt, spart Geld, wenn die Zinsen gesenkt werden. DAS IST EINFACH SO.
Es ist JEDEM freigestellt, dieses Ticket zu nutzen und seinen Spritverbrach so zu senken – und schon wieder Geschrei: Ich komme von zu Hause nicht mit Bahn und Zug zur Arbeit – hallo- lebt ihr auf dem Mond? (ich frage mal ganz provokant). Klar, es ist oft sehr umständlich und zeitaufwändig – aber ihr spart euch GELD. Zum Thema Pendler komme ich demnächst ausführlich hier auf meinem Blog- da interessieren mich eure Antworten und Gedanken brennend!!!
Heute habe ich von einem „super tollen“ (er nennt sich „SuperTollerMario“) social media Nutzer gelesen: „Ich freue mich auf die Fotos und Berichte der viel zu vollen Züge und den Menschen, die dann am Bahnhof stehen bleiben müssen, weil sie nicht mehr in den Zug kommen“.
Sagt mal, wie pervers ist die Menschheit eigentlich geworden? Er freut sich drüber? Was ein I……Nachdem ja letzte Woche schon ein shitstorm über mich gefegt ist, weil ich meine Meinung – ebenfalls auf einem social media Kanal – losgeworden bin, hab ich diesmal meine Klappe gehalten.
Ja, das 9 Euro Ticket ist nicht für jedermann ideal, ja, man fragt sich, wer und wie das finanziert werden soll, aber egal, was unsere Regierungen gemacht haben und machen, wir regen uns immer auf. Wenn sie einer bestimmten Gruppe von Menschen hilft, schreit die andere Hälfte. Die Rentner hätten gerne eine Erhöhung – haben sie jetzt auch bekommen. Sprit war im letzen Jahr auch günstiger – haben die Autofahrer bekommen. Die ständigen Diskussionen, daß sich die Diäten der Politiker in einer Tour erhöhen…..Ach, ich will eigentlich gar keine Diskussion lostreten – ich wollte einfach nur mal sagen, daß ICH das 9 Euro Ticket gut finde und mich für die, die es nutzen werden, echt freue.
Und liebe Sylter und lieber Sylter Bürgermeister (habe gerade gelesen, das ist wohl ein Gericht, aber ich meine den menschlichen Sylter Bürgermeister), die alle auf Sylt leben und glauben, die ganze Insel wird in den nächsten drei Monaten von Touristen überrannt, die all die Jahre nicht kamen: Glaubt ihr, nur, weil man nun das 9 Euro Ticket hat, rauschen wir jetzt alle nach Sylt? Weil es da ja so günstig ist? Hotel, Essen, Einkaufen etc? Glaubt ihr, der gemeine Bayer setzt sich jetzt 15 Stunden in den Zug, um mal auf der Insel ein Eis zu essen und dann fährt er wieder 15 Stunden lang im Zug zurück?
Ich lach mich echt schlapp bei dem Gedanken – was meint ihr dazu????

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Was mache (koche) ich denn… ….

…am Samstag, wenn meine Gäste kommen? Ich habe sehr gerne Gäste, ich bin auch sehr gerne eingeladen. Ich freue mich immer, wenn ich etwas Neues zum Essen kennenlerne oder etwas altbekanntes anders zubereitet wird.

Ja und dann hast du Gäste zum ersten Mal bei dir. Was kochst du da? Fragst du nach irgendwelchen Vorlieben oder Allergien? Hab ich bis jetzt noch nicht gemacht. Also, du überlegst und kochst und tust. Der Abend ist toll, die Gäste sind glücklich (so fühlt es sich zumindest an) und du verabredest dich – nächstes mal bei ihnen. Freust dich auf die Einladung und den schönen Abend und sie kochen auf – Kaninchen auf marokkanische Art – sehr lecker – du genießt den Abend aber irgendwann – spätestens bei der Heimfahrt wird dir klar: nächstes Mal sind wir wieder dran und was um alles in der Welt koche ich da? Muss ja mindestens genau so gut und aufwändig sein. Also dann das nächste Mal bei uns Rinderfilet in Niedergarmethode zubereitet – es ist perfekt – toller Abend – wir sehen uns bald wieder… okay bei euch – prima. Da gibts dann dry aged Steaks vom Grill – sehr lecker – toller Abend – bis bald bei uns. Hektisches Überlegen, was mach ich denn das nächste Mal? Bei uns gabs dann eine komplette Lachsseite im Ofen – klasse, schmeckt wunderbar – saftig – gut gelungen (Riesengebirge von Herzen gefallen). Die Gegeneinladung kommt prompt – mit Fisch im Salzmantel -super zum Anschauen – Fisch unheimlich lecker und butterzart – und was mache ich das nächste mal? Eigentlich müsste man das Niveau mal wieder runter fahren – wir wärs mit Spaghetti Bolognese oder einem einfachen Hawaii Toast? Würde ich mich niemals trauen, wobei ich meine, dass das gar kein niedrigeres Niveau ist – eine tolle Bolognese ziehe ICH einem dry aged Steak vor – nichts gegen das Steak – das ist toll – aber ne gute Bolognese eben auch. Was ich damit sagen will – man sollte sich selbst nicht noch bei Einladungen diesem Druck aussetzen, besser, schneller, weiter, höher… sprich aufwändiger, komplizierter etc… der Sinn ist doch ganz einfach, einen schönen Abend miteinander zu haben und tolle Gespräche zu führen. Ähnlich wie bei einer Feier im größeren Rahmen – wer erinnert sich daran, was es da zu Essen gab? Kaum einer – aber alle erinnern sich an den tollen Abend und den Spaß, den man hatte…. Also das nächste mal bei uns – Spaghetti Bolognese – bin gespannt, wen es trifft :)))

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Das ESC Debakel… für Deutschland

Ich frage mich seit Jahren, warum wir da überhaupt noch mitmachen. Und ich freue mich seit Jahren, daß ich mir diesen jährlichen Samstag abend einfach nicht mehr vermiese. Den letzten ESC hab ich gesehen, als Levina „Perfect Life“ performed hat. Ich fand das Lied toll, ich fand den Auftritt klasse und ich war mir sicher, daß wir es unter ersten 5 schaffen. Leider wurde mir die Hoffnung sehr schnell genommen – ich weiß, daß der Musikgeschmack unterschiedlich ist – ist klar- es gibt die ABBA Fans und es gibt die RAMMSTEIN Fans. Aber daß ich mit ganz vielen anderen Menschen sooo dabeben gelegen habe, verstehe ich bis heute nicht.
Zu unserem ESC Gewinn in 2010 mit Lena Meyer-Landrut: Ich habe mich natürlich super gefreut, fand das Lied aber zu Anfang „doof“. Hat mir nicht gefallen, ich mochte ihre englische Aussprache nicht “ the other dai“ Ich hab damals „dei (day) gelernt. Gut – deswegen findet man ein Lied noch nicht „doof“. Aber mir hat es eben nicht gefallen. Das ganze Lied nicht. Niemals! Weil nicht melodisch – in meinen Ohren. Okay – MEINE OHREN!
Meinen ersten „Fast-Schlaganfall“ habe ich bekommen, als Gildo Horn damals „Piep Piep Piep – ich hab‘ dich lieb“ gequietscht hat – ich wäre vor Fremdschämen am liebsten im Boden versunken. Es dauerte noch mindestens 3 Jahre, bis ich begriffen habe, daß es beim ESC längst nicht mehr um das Musikalische geht. Je schräger, desto besser – je schriller, desto weiter, je peinlicher, desto mehr Punkte.
Und dann diese Punktevergabe unter den Nachbarländern – da wußte man dann schon ganz genau, daß Dänemark Schweden und Norwegen 12 Punkte gibt und umgekehrt. So wie es seit Jahren üblich war, daß WIR von unserem Nachbarland Österreich NULL Punkte bekamen. Schau ich mir die letzen Siege des ESC an, gibts für mich nur ein oder zwei, die in MEINEN AUGEN verdient gewonnen haben – durch musikalisch perfekte Performance: LOREN mit EUPHORIA in 2012 und CONCITA WURST mit RISE LIKE A PHOENIX in 2014.
Wir Deutschen haben in den letzten Jahren oft peinliche Performance abgeliefert, finde ich. Wenn ich da an Max Mutzke denke, der seinen ganzen Song lang die Augen zu macht – warum? Wollte er das Elend nicht sehen? Gildo, der die Balustrade hochklettert und in höchst gewöhnungsbedürtigem Outfit die Leute verarscht hat. AAAHHH, Stefan Raab – WADDE HADDE DUDDE DA??? Ich schäme mich heute noch dafür 😦 ich wundere mich is heute, dass es keinen“Maschendrahtzaun-Song“ von ihm gibt 😩
Aber mir wird klar, beim EUROVISION SONG CONTEST geht es kaum noch um die Musik, je verrückter die Klamotte, je wilder die Masken (ich denke an die Finnen), je mehr Lightshow, desto mehr kommt das beim Publikum an. Bei mir nicht, ich schau es mir nicht mehr an – ich habe bis heute unseren diesjährigen deutschen Beitrag noch nicht einmal gehört. Ich brauche auch nicht mehr „Ein bißchen Frieden“ – aber so einen Mix von Nicole und wem auch immer… Aber nachdem ich den ESC nicht mehr schaue, kann es mir auch egal sein – und das ist es mir auch.

Wie steht ihr zu diesem Thema? Schaut ihr Euch den ESC an?

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Fotoshooting-Location Suche

Was ein Tag – heute denke ich gar nicht an Hobby und meine fehlende Zeit dafür – heute fehlt mir die Zeit für meinen ganz normalen Tagesablauf….
Ich war heute auf Fotoshooting-Location Suche – zwei anstehende Hochzeits-Fotoshootings und man muß ja zumindest ein paar Vorschläge haben, wo man das Brautpaar ablichten könnte. Viele Paare haben sich schon ihre Plätze ausgesucht – manche haben so gar keine Idee und verlassen sich dann auf mich. Ich bin heute dann extra für diese Location-Vorschläge losgezogen. Wir haben so viele tolle Plätze hier in München – einer davon ist die Borstei. Ganz ehrlich, dieses „Viertel“ ist sooo schön – mitten in der Stadt – direkt an der sehr belebten Dachauer Straße und du fährst in die Seitenstraße und bist in der völligen Oase und Ruhe – grün, soweit das Auge blickt – wunderschöne alte Häuser – eine ganz kleine und urgemütliche Ladenstraße mit goldigen Geschäften – ein Park dahinter… Ich bin so begeistert und dort heute über eine Stunde hin und hergerannt. Wer mehr davon wissen will: hier gehts zur Borstei – eine ziemlich interessante Geschichte dahinter. Und hier könnte ich das Brautpaar fotografieren:

So, nachdem ich hier über eine Stunde begeistert auf und abgelaufen bin, gings weiter: Schloß Nymphenburg – vielleicht etwas protzig, sich vor einem Schloß ablichten zu lassen, aber wer es mag… Allerdings werden wir da nicht die einzigen sein, die da dann lustwandeln und das mag recht nervig a) für das Brautpaar und b) für die Fotografin (also mich) sein. Aber erlaubt ist, was gefällt. Wobei ich da erst einmal anfragen muß, ob ich hier fotografieren darf. Ich bin von der vorsichtigen Sorte – ich möchte danach nicht hören, daß ich irgendwelche Bild-Rechte mißachtet habe und dann zahlen muß. Also rufe ich da morgen an und kläre das ab. Unser Schloß Nymphenburg ist wunderschön gelegen und hat auch seine sehr interessante Geschichte dazu – die findet ihr hier: Schloß Nymphenburg – und so sieht es hier aus:

Und nachdem ich schon im Münchener Westen war, bin ich auch noch zur Blutenburg gefahren – auch eine tolle Location – längst nicht so besucht wie Schloß Nymphenburg aber auch wunderschön, wenn auch klein. Und auch hier hatte ich Glück, es gibt hier nur einen ganz kleinen Parkplatz – einer war noch frei – meiner:) Man freut sich über Kleinigkeiten, oder? Auch hier gibt es eine kleine Geschichte dazu: Blutenburg. Und hier die Fotos:

Wo würdet ihr eure Hochzeitsfotos machen lassen? Borstei? Schloß Nmphenburg? Blutenburg? Sagt es mir – ich bin gespannt auf eure Antworten.

Zu Hause angekommen, mußte ich mich schnell umziehen und zur Schwiegermutter ins Altenpflegeheim fahren – wir wollten Lebensmittel einkaufen gehen. Nett, wie ich nun mal bin, hab ich sie beim Bäcker auf einen Kaffee eingeladen (mich selbst auch) und bin mit ihr dann noch eine halbe Stunde in der Sonne auf der Terrasse sitzen geblieben. Wieder nach Hause gefahren, hier schauten mich 4 Augen bittend an: „Frauchen, jetzt warst du aber sooo lange weg – Entertainment please“. Gut, die Jungs etwas unterhalten und Gassi marschiert . Zu Hause anggekommen, hab ich die Fotos auf den Laptop gezogen und für EUCH die ersten hochgeladen. Alles andere passiert heute abend, wenn Männe Fußball guckt. Sichten, evtl bearbeiten, sortieren, mit Namen versehen, im Ordner ablegen etc…

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Laufen…

… wollte ich heute eigentlich – wirklich – und richtig Laufen – „neudeutsch“ joggen. Habe mich dementsprechend angezogen, kurze Laufhose, Laufshirt, Schuhe, den neuen Kopfhörer in den Ohren, Schlüssel und … ach, ich nehm die kleine Kamera mit – vielleicht find ich unterwegs was zum Fotografieren. NIMM NIEMALS, NIEMALS NIE NICHT deine Kamera mit, wenn du Laufen gehen willst. Das wird nix – das geht in die Hose – wie bei mir.
6 Kilometer in 72 Minuten – in meiner App kommt nach der Rundenzeit (also pro Kilometer) ein Zeichen: Eine Schnecke – na vielen Dank auch 🙂 6 Mal Schnecke gleich 6 Kilometer Schneckentempo. Ja, wenns doch auch so viel zum Gucken gibt. Männe meint ja, es wäre eine Strafe, mit mir spazieren zu gehen, entweder springe ich vorweg oder trödele hinterher – schaue ins Display oder suche Motive (ich kann ihn etwas verstehen).
Ich meine, an solchen Beauties kann man ja nicht einfach so vorbei rennen – die nehmen es persönlich, sind beleidigt und blühen vielleicht im nächsten Jahr nicht mehr. Gut – wäre ich gejoggt, wären sie mir ziemlich sicher auch nicht aufgefallen – aber nun standen sie eben da rum.
Hier einmal eine kleine Auswahl:

Mit dem Laufen – sprich Joggen – habe ich vor ca 15 Jahren angefangen – erst mal 200 Meter draußen im Park, dann mal 500 Meter – dann war ich stolz, bei einem Kilometer gelandet zu sein – dann ging auch noch mehr, 2, 3, oh 5 Kilometer… super und mein Ziel waren dann die 10 Kilometer. Da bin ich heute auch noch, also mehr brauche ich nicht. Ich bin Gott sei Dank aus dem Alter, wo man sich selbst noch etwas beweisen muß. Ich mache das, weil es mir Spaß macht und ich es mit etwas Anstrengung hinbekomme.
Im Moment leider nicht – ich musste vor gut einem Jahr das Laufen etwas einstellen, eine ziemlich schmerzhafte Schleimbeutelentzündung an der Hüfte hat mich ausgebremst. Und dann läßt man das Joggen eben mal, weil es dann nicht nur beim Joggen, sondern auch beim friedlich im Bett liegen schmerzt. Langsam fange ich wieder an – bin ja froh, daß ich beim Skifahren im März überhaupt keine Probleme hatte.
Wir haben ein Laufband im Keller, aber das ist nicht so meins (im Winter zum Trainieren mache ich das gerne mal, aber nur, wenns draußen zu kalt ist) – ich laufe lieber in der Natur – wir wohnen direkt am Wald und ich kann sofort loslaufen. Sehr schön – ist aber auch sehr oft die gleiche Strecke, die ich jetzt schon Jahre kenne. Einmal links rum – einmal rechts rum – mal etwas mehr durch den Wald – mal eher an der Straße. Macht jetzt aber auch keinen Sinn, mit dem Auto irgendwo hinzufahren und dann dort zu laufen, wenn man den Wald vor der Haustüre hat.
So – mein Ziel ist es, in diesem Sommer die 10 Kilometer (ohne Schmerzen) wieder unter einer Stunde zu laufen. Da braucht es noch etwas hin – siehe oben ( 6 Kilometer in 72 Minuten) aber „gerannt“ bin ich heute auch keinen Meter – mach ich übermorgen – OHNE Kamera. Versprochen. Sonst wird das wieder nix.
Ich kann nicht ohne Musik laufen – viele meinen, es wäre doch soo schön in der Natur, das Vogelgezwischer, das Quaken der Frösche, das Rauschen der Bäume)… Mag sein, ich brauche aber Musik dazu, die puscht mich und treibt mich an – heute hatte ich im Programm:
Lou Gramm – Midnight blue, Juice Newton – Love’s been a little bit hard on me (Teenie-Erinnerungen), Lady Antebellum- Need you now (awwwww), Climie Fisher – Love changes everything (nochmal aww), I ran- A Flock of Seagulls (wie unpassend heute), Silbermond – Irgendwas bleibt (stimmt), Alan Parsons – The Turn of a friendly card (yes, ich war da mal wieder 16 Jahre jung), Chris Rea – Reasons (oh määäään), Queen – A kind of magic (echt?), Reo Speedwagon – Keep the fire burning (welches Feuer?), Randy Meisner – Hearts on Fire (yeeees), Air Supply – Lost in Love (da war ich aber echt langsam), Alan Parsons – What goes up (hab ich mich auch gefragt), Mr. Mister – Kyrie (yeeeeesssss), Münchener Freiheit – Ohne Dich (ohne die wäre ich nicht nach München gekommen), Joan Armatrading – Drop the Pilot (welchen bitte), Corey Hart – Never surrender (Schmaaaacht), Sting – Fields of Gold (typischer Herbstsong) und begonnen hab ich mit Nick Gilder – Hot child in the City….. Thomas Gottschalk sagte das Lied einmal in seiner Sendung POP NACH ACHT an mit dem Titel: Gottschalk in the city…. hat sich eingebrannt….

Was tut ihr, um euch fit zu halten? Muckibude? Fußball? Laufen? Oder seid ihr sogar fit und tut gar nix? Beneidenswert.

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Freundschaft…

….gute Frage, oder? Wikipedia erklärt Freundschaft folgendermaßen:
Freundschaft bezeichnet ein auf gegenseitiger Zuneigung beruhendes Verhältnis von Menschen zueinander,[1] das sich durch Sympathie und Vertrauen auszeichnet. Eine in einer freundschaftlichen Beziehung stehende Person heißt Freund beziehungsweise Freundin. Freundschaften haben eine herausragende Bedeutung für Menschen und Gesellschaften. Schon antike Philosophen wie Aristoteles und Cicero haben sich mit der Freundschaft auseinandergesetzt.
Muß man Freundschaft erklären?Was bedeutet uns das? Wie wichtig sind Freund(innen)?
Ich kann nur von mir aus gehen: Im Kindergarten waren alle, mit denen ich gerne gespielt habe, meine Freunde. In der Grundschule später wurde man schon etwas wählerischer, das steigerte sich in der Realschule noch etwas – da hatte ich ein erstes „Freundschafts-Verlust-Erlebnis“. Meine bis dahin beste Freundin seit der 5. Klasse und ich hatten 4 Jahre eine sehr enge Freundschaft. Kaum aus der Schule, hingen wir schon am Telefon und mußten „wichtiges besprechen“. Unser jährlicher Albtraum war die Planung der Sommerferien unserer Eltern – hatten wir die ersten 3 Wochen geplant – waren es bei Renate und ihren Eltern die letzen drei. Hieß, wir haben uns im worst case 6 Wochen nicht gesehen oder gehört – unser beider Albtraum. Damals dachte noch keiner an Handys und die Telefone hatten noch eine Wählscheibe (glaub ich). Aber wir haben das auch überstanden. Renate hatte dann in der 9. Klasse einen Freund – und ich war plötzlich nicht mehr so wichtig. Das tat weh – richtig weh. War ein Lernprozess – für mich ein langer.
Als ich mit 23 ganz alleine – ohne Familie, Freund oder Kollegin – nach München ging, habe ich festgestellt, daß sich Freundschaft nicht mehr so auf die Schnelle aufbaut. Man hat Bekannte, ja, die mit der Zeit manchmal zu Freunden werden.
Während meiner Berufsfindungsphase (es dauerte etwas, bis ich zu meinem Beruf bzw. meiner Berufung gefunden habe- Mittlerer Dienst, Bank, Asset Management Gesellschaft und letztendlich Fotografin) gab es viele Bekannte. Aus einer Bekanntschaft hat sich eine richtige Freundschaft entwickelt. Aus uns unerfindlichen Gründen haben wir uns dann 7 Jahre nicht mehr gesehen und gesprochen und dann auf einer Feier wieder getroffen. Wir haben uns sofort wieder gut verstanden und uns gleich auf einen Kaffee verabredet. Seit dieser Zeit bezeichne ich uns wieder als Freundinnen. Wir haben niemals darüber gesprochen, warum wir uns 7 Jahre nicht gesehen haben – ist auch egal. Diese Freundin ist mir sehr wichtig – ich habe sie damals ziemlich vermißt. Aber auch heute sehen wir und oft wochenlang nicht – aber ich weiß, sue ist da. Ein sehr schönes Gefühl.
Eine andere Freundin sehe ich nur alle 2-3 Monate – wir telefonieren auch nicht regelmäßig – aber ich weiß, sollte ich mal irgendein Problem haben, kann immer zu ihr kommen. Ein gemeinsames Freundepaar von Männe und mir sehen wir einmal im Jahr – wenn wir es schaffen – und stellen jedes Mal fest: Es ist, als hätten wir uns erst gestern gesehen und gesprochen. Alles ist vertraut. Ist Freundschaft also davon abhängig, wie oft man sich sieht oder hört? Natürlich ist es schön, wenn ich meine Freundinnen oft sehe, aber wir alle haben unseren Alltag und unsere Verpflichtungen, die uns (leider) öfters davon abhalten, sich zu sehen, ein paar Stunden miteinander zu verbringen und zu reden und dann glücklich und zufrieden wieder auseinander zu gehen. Aber vielleicht macht es das auch aus – es ist etwas besonderes, wenn man sich trifft. Gerade jetzt in der Pandemie bzw. danach sind persönliche Treffen so etwas besonderes. Ja – Freundschaft ist etwas Besonderes – nichts selbstverständliches – man muss es zu schätzen wissen.
Ich finde, je älter man wird, desto mehr schätzt man Freundschaften – weil sie manchmal weniger werden – man entwickelt sich auseinander, die Interessen gehen auseinander, aber das ist auch nicht schlimm, finde ich. Man muss es nur anerkennen und einsehen. Und man muss sich auch „trennen“ können. Auch das gehört dazu. Wenn mir eine „Freundschaft“ mehr Sorge oder ungutes Gefühl als Freude bereitet, muß ich mir überlegen, ob ich das möchte. Sich mit Menschen umgeben, die einem guttun, sollte bei uns ganz oben anstehen. Aber manchmal entwickeln sich auch aus flüchtigen Bekanntschaften tolle Freundschaften.
Wie seht ihr das mit dem Thema Freundschaft? Eine beste Freundin/bester Freund? Viele Freunde? Oder nur Bekannte? Was unterscheidet einen Bekannten von einem Freund? Ich finde das ein recht spannendes Thema.

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Hobby-Tag

Gestern war es soweit – mein Hobbytag. Ich hatte ja gestern geschrieben, daß ich oft für meine Hobbies nicht die Zeit, die ich gerne hätte, einbringen kann. Ich war ich auf einem 7-stündigen Zeichen-Workshop und obwohl mir die Augen fast zufallen, muß ich noch davon erzählen.
Ich „folge“ auf Instagram schon ca. 2 Jahre Tanja aus Wuppertal. Tanja sketcht – das ist Zeichnen, aber eine ganz spezielle Art. Hier geht es nicht unbedingt darum, sich in Details zu verlieren und perfekt abzumalen, hier geht es darum, relativ einfach und schnell (immer Auslegungssache) Dinge zu zeichnen (sketchen), die man aufgrund ihrer „Besonderheit“ wieder erkennen kann. Das mag der Turm eines Rathauses einer Stadt sein, das kann ein Karussell auf dem Oktoberfest (damit dann die Verbindung zu Oktoberfest) sein…. Mir gefällt diese Art von Zeichnen sehr gut – bei mir ist in der Schule das Fach „Geduld“ wohl ausgefallen – ich kann Geduld nicht wirklich gut. Naja – jedenfalls haben sich heute eine Gruppe von 9 Frauen getroffen und wir hatten einen gigantischen Tag. Erst ein wenig Theorie wie Horizontlinie, Fluchtpunkte, Vogelperspektive und Froschperspektive und dann gings ans „Eingemachte“. Tanja – die aus Wuppertal kommt, hatte sich typisch Münchener „Models“ zum Sketchen rausgesucht. Einmal das Hofbräuhaus, einmal die Bavaria und einmal einen Teller mit Weißwurst und Breze. Huch – kam ich erst mal ins Schwitzen. Aber Tanja führte uns in ihrer einzigartigen Weise super an die Herausforderung an und siehe da – nach 3 Stunden präsentierten sich die drei „Models“ auf unserer Doppelseite des Sketchbuches.
Ich bin ziemlich stolz auf uns alle – es sind tolle Seiten herausgekommen – viele ziemlich perfekt, ich bin mit meinem auch zufrieden, nur meine Bavaria hat wohl die Pandemie auch nicht wirklich gut überstanden – sie ist, wie manche von uns, etwas aus der Form geraten und hat ein paar Pfunde mehr auf den Rippen. Aber wie gesagt – Sketchen ist nicht abpausen vom Foto – Sketchen ist in wenigen Strichen und relativ kurzer Zeit (okay 3 Stunden sind nicht wirklich kurz, aber es gab hier eine Frage und da ein Schwätzchen) einen Wiedererkennungswert zu schaffen. Ist gelungen, sag ich mal bei meiner Bavaria ganz selbstbewußt.
Noch kurz zu meinem Post von vorgestern – in Pandemiezeiten auf Konzerte gehen – wir waren ja am Samstag bei den Pet Shop Boys – ggiiiiiigaaaaantisch! Einfach super. Die Halle war längt nicht voll, einige- wie wir – trugen Masken. Wir fühlten uns – wie auch immer – trotz der vielen Menschen (man ist ja eine solche Menge an Menschen überhaupt nicht mehr gewohnt) recht sicher und niemals bedrängt und ich hoffe jetzt einfach mal auf das Quentchen Glück und meiner „gute“ Blutgruppe O (negativ) mit einem guten Ausgang. Man muss sich ja wieder langsam ins Leben vorarbeiten. Die Pet Shop Boys warteten mit einer ziemlich genialen Bühnenshow auf – keine Tänzer(innen) – einfach eine tolle Lightshow mit tollen Effekten. Und ein Kracher nach dem anderen – Neil Tennants Stimme gut wie eh und jeh – Chris Lowe recht stoisch wie eh und jeh – aber gemeinsam jedoch die talentierten Pet Shop Boys
Hier noch ein Foto von den Kunstwerken aller Workshoperinnen – haben wir doch recht gut hinbekommen, oder?

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Einfach Samstag

…und der hat schon wieder viel zu wenig Stunden. Dabei bin ich seit halb acht auf den Beinen. Die „Jungs“ haben sich bemerkbar gemacht und ich war eigentlich noch echt müde – Männe und ich sind erst um 2.00 Uhr in die Federn – wir haben noch zwei Musikshows, die wir aufgenommen hatten, angesehen und dabei noch zwei Campari Orange gezwitschert 🙂 Gut – nutzt ja nix – also raus aus den Federn, eine schnelle Tasse Kaffee und ab zum Gassi gehen. Unterwegs hab ich noch ne Handvoll Waldmeister gepflückt, damit mache ich dann eine Bowle.
Tja und da sind dann all die Hobbies, die ich nun mal habe – zeichnen, Klavier spielen, nähen, lesen…. Das tolle ist – kann ich alles – das weniger tolle – kann ich alles so lala (außer dem Lesen, das kann ich wirklich gut). Ich wünschte, ich hätte EIN Hobby und könnte das so richtig gut. Klavier spielen hab ich als Kind begonnen – dann Jahrzehnte lang nichts gemacht und vor ca 12 Jahren wieder angefangen. Ich tu mir schwer mit dem Lernen – ich glaube, das geht vielen Erwachsenen so. Und da ist der Gedanke „ich will ja nur für mich spielen – muss ja nicht perfekt sein“ schon der total falsche Ansatz. Ist bei mir nun aber so. Ich nehme Klavierstunde und wenn ich das nicht machen würde, würde ich nur das klimpern, was ich halbwegs kann – das typische eben „Ballade pour Adeline, „Morning has broken“, „Präludium“, „Für Elise“….
Heute „quäle“ ich mich durch wunderschöne Sonatinen von Czerny und Beethoven- herrlich – würde ich mich aber alleine nicht dran setzen – von daher Danke liebe Huiyan für deine Geduld mit mir:).
Dann ist da das Zeichnen – hab ich vor Jahren begonnen – dann wieder aufgehört und vor 2 Jahren für mich wieder entdeckt. Ich liebe es – genau wie das Nähen. Bei beiden Hobbies bezeichne ich mich als Anfänger – aber die muss es ja auch geben . Und so sitze ich Samstag früh da und überlege mir, was ich denn jetzt mache. Nähen, zeichnen, lesen, Klavier fällt aus weil Männe noch schläft… und während dem Überlegen belade ich die Waschmaschine, räume die Spülmaschine aus, füttere und bespaße die „Jungs“ und schaue auf Instagram nach, was ich heute alles zeichnen könnte. Dann kommt noch ein Telefonat mit einer Freundin dazu und schwups – brauch ich mir im den Vormittag keinen Kopp mehr zu machen – der ist vorbei. Nachmittag ist gardening angesagt – Erdbeerboden schnell belegt und Kaffee draußen (könnte ich jetzt als Hobby deklarieren, dann hätte ich heute wenigstens eines erledigt). Und so ist dann auch der Samstag schon fast vorbei und ich hab nicht wirklich viel für MICH gemacht – aaaber morgen ist ein anderer Tag – Sonntag – daaa mach ich dann HOBBY😍 Das Bild oben gab ich gemalt – ich hatte mal ein Hobby (leicht ironisch gemeint) . Was macht ihr hobbymässig so?

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Was bei uns im Wald „passiert“ ….oder wie aufmerksam manche Menschen sind

Diese Woche ist uns etwas komisches beim Gassi gehen passiert – Männe und ich waren am Mittwoch wieder einmal gemeinsam zur späten Nachmittags-Gassi-Runde unterwegs und uns kam eine junge Frau mit Hund entgegen – der Hund war auch noch jung und dementsprechend „aufgeweckt“. Als wir so aneinander vorbei gingen, nahm sie ihren „Wildfang“ an die kurze Leine, da sie sah, daß unsere beiden eher zu der „älteren Generation“ gehörten. Fand ich sehr nett. Nicht, daß ich etwas dagegen habe, wenn sich die Hunde miteinander beschäftigen, aber die jungen Hunde sind doch oft etwas wilder gerade unser blinder und arthrosegeplagter Ben tut sich da schwerer. Wir laufen also entgegengesetzt weiter und dadurch, daß Ben ja relativ langsam unterwegs ist, waren wir noch nicht sehr weit, als genau diese junge Frau nach uns rief – einfach nur „Hallo“. Wir sind dann stehen geblieben und sie kam auf uns zu – recht aufgelöst. Sie erzählte uns, daß sie mit ihrem Hund da hinten (sie zeigte uns den Weg) gelaufen wäre und was sie so hätte sehen können, hat sie sehr verunsichert. Dort hätte ein Mann auf einer Frau gelegen. Wir haben uns angeschaut, Männe ist gleich losgerannt und hat auf halbem Weg auch noch unseren Bekannten H. getroffen, der ebenfallls mit seinen Hunden unterwegs war. Wir beiden Mädels haben nur gesehen, daß dieser auch gleich mitgelaufen ist und die junge Frau entschuldigte sich bei mir, daß sie so aufgelöst sei, sie hätte richtig Angst gehabt und sie wirkte sichtlich mitgenommen. Kurz drauf sahen wir einen jungen Mann und eine junge Frau aus dem Wald kommen – ich fragte das Mädel, daß bei mir stand, ob das die beiden wären, die sie gesehen hätte. Sie sagte nur, sie könne das nicht wirklich sagen, sie wäre viel zu aufgeregt gewesen, als sie die beiden gesehen hätte. To make a long story short – Männe kam dann bald zurück und meinte, daß wären wohl die beiden gewesen. Bis er dort angekommen sei, wäre die beiden schon aufgestanden gewesen – vielleicht haben sie mitbekommen, daß die junge Frau da vorbei gelaufen ist. Männe meinte nur, er hätte die beiden gefragt, was sie denn da gemacht hätten und der Junge hätte ganz verschüchtert gesagt, sie hätten sich nur ein wenig hingelegt….. Ich mußte ja dann schmunzeln, weil ich mir vorstellte, daß die beiden da evtl. eine Schmusestunde eingelegt hatten und dabei prompt beobachtet wurden (machen die wahrscheinlich niemals wieder). Die junge Frau mit dem Hund bedankte sich dann noch bei Achim und entschuldigte sich für ihr „hysterisches Verhalten“. Ich fand das ganz und gar nicht hysterisch, ich fand das sehr aufmerksam und mutig. Es hätte ganz eine andere Situation sein können und vielleicht hätte wirklich jemand Hilfe gebrauchen können. Schön, daß auch junge Menschen so aufmerksam sind und wenn sich sich nicht selbst trauen, dann eben um Hilfe bitten.

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„What have I done to deserve this“…

Since you went away I’ve been hanging around
I’ve been wondering why I’m feeling down
You went away, it should make me feel better
But I don’t know, oh
How I’m gonna get through? (What have I, what have I, what have I done to deserve this?)
How I’m gonna get through? (What have I, what have I, what have I done to deserve this?)

… So – nun ist es also soweit – am Samstag gehen wir nach über 2-jähriger Pause wieder auf ein Konzert – in die Olympiahalle. Zu den PET SHOP BOYS – ich freue mich sooo… – haaalt – zurückspulen – ich freue mich so????
Ich hätte mich sooo gefreut, wenn wir in 2020 – so, wie ursprünglich geplant – dort hin gegangen wären. Völlig unbedarft, rein in die Olympiahalle, vorher vielleicht noch ein Bier oder eine Weinschorle getrunken, dann die Treppen hinunter und schon die volle Arena vor uns sehend, unseren Platz gesucht und dann ungeduldig auf die „Jungs“ gewartet. Soooo hätte ich mir das gewünscht – wie bei sooo vielen Konzerten, die wir bislang besucht haben.
Wie wird es werden? Mir ist komisch bei dem Gedanken, mit sooo vielen Menschen wieder „in einem Raum“ zu sitzen. Dicht aneinander gedrängt, eventuell einer neben mir hustend (weil er sich verschluckt hat), der andere hinter mir niesend (weil er Heuschnupfen hat). Ich weiß noch nicht wirklich, ob ich das so genießen kann, wie ich alle anderen Konzerte genossen habe.
Ich will auf der einen Seite nicht hysterisch erscheinen, auf der anderen Seite aber auch nicht leichtsinnig.
Normalerweise hält es uns bei Konzerten eher weniger auf den Stühlen, nach den ersten Liedern springen wir oft auf, singen mit, klatschen und tanzen eventuell sogar (wenn es der Platz zuläßt) – so wie es viele unten in der Arena und auch oben bei den Sitzplätzen tun. Ich kann mir das im Moment noch überhaupt nicht vorstellen – ich weiß nicht, ob ich meine Maske auflasse – ich weiß nicht, wieviel Tausend Menschen in der Halle sind – ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich mich freuen kann.
Es ist so schade, daß uns das Virus vorallem so viel Freude genommen hat. Freude bzw. Vorfreude auf Reisen, die nicht stattgefunden haben, Freude auf Feiern, die abgesagt wurden. Nun kommt „unserer Generation“ zugute, daß wir schon viel erlebt haben. Männe und ich haben sooo tolle Urlaube erlebt und genossen, Konzerte und Veranstaltungen, daß es uns schon manchmal zu anstrengend war (welch LUXUSPROBLEME, ich weiss), weil wir Karten im Voraus gekauft haben und dann feststellten, ach, da „müssen“ wir ja auch noch hin.
Die Jugend gerade eben – all die 18 – 25 jährigen, die die letzen beiden Jahre wirklich kaum etwas tun konnten, keine Urlaube, keine Konzerte, keine Kneipenabende, wie wir es zuhauf genossen haben – diesen jungen Leuten wurde all das genommen, was wir erlebt haben. DAS finde ich traurig. Da geht es nicht darum zu sagen “ Das geht jetzt halt mal nicht“ – das haben all diejenigen am lautesten gebrüllt, die alles bis zum Umfallen erlebt haben.
Zurück zum Thema: Ich werde bis Samstag noch etwas „in mich gehen“ und versuchen, einen schönen Abend zu genießen – irgendwie nutzt die Vogel Strauß Politik – Kopf in den Sand stecken – ja auch nix. Ich bin gespannt, wie der Abend wird und werde davon berichten.
Ach ja – wie steht ihr zu dem Thema – Konzerte zu Coronazeiten? Würde mich interessieren. Lasst es mich wissen.

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Ganz oben – ganz oben -ganz oben, wo die Geister toben….

…war einmal eine Textzeile eines Liedes von Nena. Ich mochte die Frau damals – als Sängerin – heute nicht mehr. Aber man entwickelt sich weiter – sie wie auch ich 🙂
Ich war heute im Olympiapark – hatte ein Fotoshooting mit einer kleinen Touristengruppe – war sehr nett und zum Schluß hab ich auch noch von einer ganz netten Engländerin ein Eis spendiert bekommen 🙂 Man freut sich über solche Kleinigkeiten.
Ich habe sie an der Haltestelle für die Stadtrundfahrtbusse aufgesammelt – natürlich war auch eine Reiseleiterin dabei und dann gings los. Wir haben die Olympiahalle umrundet – das Olympiastadion auch ausgiebigst bewundert, sind dann auf den Olympiaberg hinauf und zum guten Schluß den Olympiaturm hoch. Da war ich schon lange nicht mehr. War wirklich toll – wir waren fast alleine dort oben – nur ein paar Japaner sprangen da noch rum. Fahrkarte für den Lift nach oben knackige 11 Euro…..
Wir waren gut zweieinhalb Stunden unterwegs – Wetter war traumhaft – warm und eine leichte Brise – perfekt. Ich hatte sehr viel Spaß bei meinem Fotoshooting und habe auch für mich tolle Fotos vom Olympiapark machen könnnen.
Vor Jahren war ich einmal mit Männne (da war er noch nicht mein Männe) oben im Olympiaturm im Restaurant zum Essen. Natürlich musste man da ja mit dem Aufzug hochfahren, anders kommt man nicht ins Restaurant. Gut – wir pro Person 8 Mark (zu D-Mark Zeiten war das noch) bezahlt und dann hoch ins Restaurant. Wir hatten Spargel, Kartoffeln und Schinken – noch ein Fläschchen Wein dazu und irgendwas zum Dessert. So – der Spargel war holzig und hart, die Kartoffeln verkocht und der Schinken – naja…. Sehr ärgerlich, wenns auch noch ne Menge Geld kostet- man zahlt ja auch für den Blick mit. Wir haben das dann der Bedienung gesagt und sie meinte, es tut ihr sehr leid – vielleicht kann sie uns mit einem Gläschen Prosecco „trösten“… Haben wir dann angenommen – was will man denn machen – essen konnten und wollten wir auch nichts mehr.
Als es dann ans Bezahlen ging, glaubte ich (an das Gute im Menschen oder im Allgemeinen), daß die ja wohl so geschickt sind und die Liftfahrt irgendwie verrechnen bzw. gegenrechnen. Haben sie natürlich nicht gemacht und jeder der jetzt argumentiert – ich bekomme ja auch kein Benzinggeld erstattet, wenn ich zum Essen fahre – das ist für mich etwas ganz anderes. Ich hätte das als Wirt eben so gestaltet: ein Fuffzigerl mehr fürs Essen stillschweigend berechnen und dann ist doch das Liftgeld für den Kunden auch ganz schnell wieder drin – oder die Flasche Wein halt einen Euro teurer…. Und was wäre das für den Kunden eine tolle Sache, wenn man ihn darauf aufmerksam macht: Wir haben Ihnen natürlich die Liftfahrt zu uns ins Restaurant erstattet – wenn Sie schon hierher zum Essen kommen…. Würde MIR sehr imponieren… Das wäre meine Überlegung – wie seht ihr das?

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Du machst doch bei mir bestimmt einen Sonderpreis?

Wie oft habe ich diese Frage gehört? Unzählige Male und ich werde mittlerweile immer grantiger bei dem Gedanken daran. Warum glauben die Leute, sie bekommen einen Sonderpreis oder Rabatt, nur weil man sich kennt? Die gehen doch auch nicht in den Supermarkt und fragen ihre Cousine, die dort an der Kasse sitzt, ob sie das Waschmittel billiger bekommen?
Als ich mit meiner Selbständigkeit begonnen habe, war das ganz schlimm. Viele meinten, ich müsse ja nun sehr glücklich sein, daß ich in meiner Selbständigkeit etwas zu tun bekomme und da kann man ja mal gleich mit einer Rabattaktion starten. Am Besten mal mit 50 Prozent.
Hallo??? Ich habe gerade Tausende von Euro ausgegeben – mir eine neue Kamera mit diversen Objekten zugelegt, einen Laptop, den ich dann mit zum Kunden nehmen kann, ein Stativ, eine Heim-Blitzanlage etc. Fragt bitte nicht, wer noch Geld von mir wollte/will: Berufsgenossenschaft, Versicherungen, Handwerkskammer….
Ich spreche gar nicht von Werbung – Homepage, Flyer, Anzeigen in lokalen Blättern etc.
Die Homepage ist sehr wichtig, das ist sozusagen dein „Gesicht“ – da mußt du aber auch sehr viel Zeit investieren (die man ja gerne auch schon zum Arbeiten genutzt hätte – vorzugsweise hast du die schon vor deinem Start in die Selbständigkeit soweit vorbereitet).
Flyer – meine Güte – bis ich die ansprechend gestaltet habe. Dann habe ich diese drucken lassen – nee, mach mal gleich 5.000 Stück (3.500 liegen noch in meinem Keller). Bringt gar nix – nüscht – nada – niente…. Davon abgesehen, daß du dir einen Wolf läufst und mittlerweile an fast jedem Briefkasten siehst „Bitte keine Werbung“ lesen musst. Ich glaube, ich habe keinen einzigen Kunden durch diese Flyer gewonnen.
Anzeigen – tja – auch so ein Ding – inseriert hab ich – dumme Anfragen hab ich bekommen. Auftrag keinen.
Meine Aufträge hab ich einzig und allein durch Empfehlungen und Mundpropaganda bekommen. Angefangen bei einem Kommunionsshooting bei unseren Nachbarn und Freunden, die hatten mich weiterempfohlen – so ging das los. Irgendwann kam ein Fotografenkollege auf mich zu und am Anfang hab ich mich auch auf solche „Depperljobs“ eingelassen: 2 Stunden Anwesenheits“Pflicht“ bei der Generalprobe – am Sonntag dann vor dem Gottesdienst, im Gottesdienst und nach dem Gottesdienst fotografieren (ca 3,5 Stunden) und dann die Fotos beim Fotografen abliefern. Der druckt sie dann und bekommt pro Foto ab 4 Euro aufwärts. Ich habe für meine 5,5 Stunden ganze 150 Euro bekommen – Stundenlohn knapp 30 Euro – ohne Anfahrtszeit und -Kosten.
Es wurde dann besser (dachte ich) – ich habe die Fotos gemacht (siehe oben – ca 5,5 Stunden Zeitinvestition) und dann bin ich mit meiner Beute nach Hause – habe die Fotos gesichtet, aussortiert, teilweise bearbeitet (Aufwand bei mehreren Hundert Fotos ca 2,5 Stunden) und dann für jedes Kind, welches ich fotografiert habe, eine CD gebrannt. Der Spass dauerte pro CD so ca 25 Minuten – 25 Kinder mal 25 Minuten = 625 Minuten – geteilt durch 60 = 10 Komma irgendwas Stunden. Pro CD bekam ich dann 15 Euro – diese CD wurde dann auch noch verpackt (Kosten) und auf die Post gebracht und versandt (Porto und noch mal eine Stunde Zeitaufwand). Letztendlich hatte ich da dann einen Stundenlohn von ca 30 EURO – aber der Zeitaufwand. Nie wieder…..Letzendlich war es aber eine Erfahrung, die ich nicht missen wollte und sollte.
Learning by doing.
Irgendwann kam dann mal eine Eventagentur auf mich zu – das war dann mein richtiger Start – mittlerweile habe ich eine kleine aber feine Anzahl von „Stammkunden“ (Firmen, Versicherunggen) und auf diese Fotosessions freue ich mich immer ganz besonders.

Was ich gerne mal mache – aber aus freien Stücken und weil ICH es entscheide – ist, ein Fotoshooting verschenken. Ich habe Freunden mal zur Geburt ein Fotoshooting von ihrer Tochter geschenkt – das ist MEINE EIGENE Sache. Auch zwei oder drei Babybauch-Shootings habe ich mal an Freundinnen verschenkt.
Aber wenn mich heute jemand fragt: Ich habe einen festen Stundensatz. Kann jeder erfragen – und da gibt es auch nix dran zu Handeln und zu Feilschen – wir sind nicht auf einem Basar.

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Warum blogge ich?

Okay – ganz so krass würde ich es nicht ausdrücken. Also – warum blogge ich? Ich habe vor Jahren mal einen Fotoblog geführt -den habe ich mehr oder weniger regelmäßig mit Fotos bestückt – wir waren eine kleine internationale Gruppe von Fotografinnen (15 an der Zahl), hatten zu jeder Woche ein Thema und jeder hat sein Foto gezeigt und die anderen Fotos kommentiert. Daraus ergab sich eine nette wöchentliche Diskussion. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr bzw haben auch verschiedene Damen aufgehört, zu kommentieren und dann wird das recht einseitig.
Geschrieben habe ich schon immer gerne und im Teenie-Alter auch mal einen „Roman“ angefangen – immerhin 110 Seiten – DINA 4 und mit Hand…… könnt ihr euch das vorstellen? Ja, aber auch da sind mir mal die Ideen ausgegangen bzw hatte ich mich in meinem Roman etwas verfahren und wäre da nicht wieder logisch oder sinnvoll rausgekommen. Da hab ich dann aufgehört – schade um die Energie.
Ja und wie ich so letztes Jahr durch den Hugendubel schleiche, bin ich an diesem Buch hängen geblieben. Ich dachte mir – jooo – machste nun auch mit. Aber einfach nur erzählen? Ist mir das nicht zu langweilig? Ich möchte doch auch gerne meine Fotos zeigen. Also Reisegeschichten? Vielleicht? Private Homepage (berufliche hab ich schon und weiß, wieviel Arbeit das macht)? Blog? Welcher Anbieter?
Dann habe ich das mal probeweise angefangen – ich muß euch sagen, es macht mir Spass. Eine meiner Bekannten meinte neulich zu mir: „Was bringt dir das, dich vor allen „nackig“ zu machen und alles aus deinem Leben herauszuposaunen“? Also – ich mache mich mit meinen Erzählungen nicht nackig – ich überlege sehr wohl, was ich erzähle. Zu privat wird es hier niemals werden – das sind dann Geschichten, die gehen niemand etwas an. Aber was ich hier erzähle, ist alles vertretbar und weder geheim noch intim oder was auch sonst. Und alles aus meinem Leben? Um Himmels willen – da müßte ich noch 80 schreiben. Und die Berichte zu meinen Reisen sind ebenfalls so gehalten, daß nicht zu viel privates dabei ist. Ich muß in meinem Blog nicht erzählen, wann ich in den Urlaub fahre, damit der Einbrecher genau bescheid weiß (Krimitante, die ich bin – meine Fantasie wieder). Und ich nutze auch facebook und instagram – von daher gibts da auch immer wieder mal etwas aus meinem Leben. Und soooo spannend ist meines nun nicht, daß ich befürchten muß, nur noch von Stalkern umkreist zu werden :)))
Nun gut – also warum blogge ich nun? Mir macht das Schreiben immer noch sehr viel Spass. Ich finde, alles „runtergeschriebene“ setzt sich nochmal viel fester in die eigene Erinnerung und ich bin sicher, daß ich in ein paar Jahren sehr viel Spaß habe, das alles nochmal zu lesen. Ähnlich wie Fotos angucken – so stelle ich mir das vor.
Ich blogge auch, weil ich gerne andere Blogs lese und da noch viel lernen kann. Ich blogge, weil ich die Meinung anderer gerne höre oder lese. Ich blogge, weil ich die Zeit dazu habe. Ich blogge, weil ich Lust darauf habe. Ich blogge, weil ich „es kann“ – noch nicht so richtig, aber ich will es lernen und von daher habe ich mir die Aufgabe gestellt, täglich einen Artikel zu schreiben – ich will mich nicht unter Druck setzen, wenn ich es mal einen Tag nicht schaffe, kein Problem.
Und natürlich denke ich, in ggaaaanz ferner Zukunft auch ein wenig Geld damit zu verdienen. Davon bin ich aber noch meilenweit entfernt und es reicht mir momentan, einfach meine Gedanken niederzuschreiben oder Erlebtes mit euch zu teilen. Ich finde auch, daß man sich mit dem Bloggen weiterentwickelt. Man lernt, man liest und man macht sich Gedanken. Für mich tausend mal besser als stumpfsinnig in den Fernseher zu schauen
Sind doch Gründe genug, oder? Warum bloggt Ihr? Wie lange schon? Verdient ihr Geld damit? Würde mich alles interessieren. Wann schreibt ihr eure Blogartikel – in der Früh – untertags oder am Abend? Lasst es mich doch wissen….
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Münchener Schäfflertanz – ein Erlebnis

Gestern waren wir zu einem besonderen Erlebnis eingeladen – dem Auftritt des Fachverein der Schäffler München mit dem berühmten Schäfflertanz. CSU Kreisvorsitzender und Staatsminister Markus Blume hatte zu diesem Ereignis eingeladen.
Dem Schäfflertanz liegt folgendes zugrunde:
Der Ursprung des heiteren Tanzes geht angeblich auf das Jahr 1517 zurück. Als zum wiederholten Male die Pest in der Stadt wütete, beschloss ein Schäffler (Fassmacher), dessen Name nicht bekannt ist, dem Leid der noch lebenden Bewohner ein Ende zu setzen und sie mit einem Tanz zu erheitern. Weitere Schäffler schlossen sich ihm an und schon bald erfreuten sich die Münchner wieder ihres Lebens, anstatt vor der Pest in die Knie zu fallen. Mit der Zeit hielt der Tanz auch im restlichen Bayern Einzug. Den ersten wirklichen Beleg für den Schäfflertanz gibt es allerdings erst für das Jahr 1702. Dennoch feierten die Schäffler 2017 zum 500. Jubiläum ihren Tanz mit mehreren Auftritten in München. Dass der beliebte Tanz nur alle sieben Jahre aufgeführt wird, wird durch eine Vielzahl an Vermutungen erklärt. Neben einer angeblichen Wiederkehr der Pest alle sieben Jahre, der Glückszahl „7“ und einer Anordnung von Herzog Wilhelm IV gehören auch ein Zeitplan der Zünfte für ihre Bräuche zu den möglichen Gründen für den Turnus.
Eigentlich wären die Schäffler mit ihrem Tanzreigen erst 2026 wieder an der Reihe, doch für die Corona-Pandemie, die wie einst die Pest das öffentliche Leben lahmlegte, machen sie eine Ausnahme. Die Original Münchner Schäfflertanzgruppe gab vom 5. bis 8. Mai 2022 in einer Sonderedition über 20 öffentliche Aufführungen für Münchner*innen. Mit ihrem Tanz außer der Reihe wollen die Schäffler ein positives Zeichen für das Leben setzen, das jetzt vorsichtig wieder beginnt. 
Ich habe diesen Schäfflertanz das erste Mal live performt gesehen und fand es richtig toll. Bei uns in Münchener Rathaus kann man das Glockenspiel täglich um 11.00 und 12.00 Uhr – von Mai bis Oktober auch nochmals um 17.00 Uhr – sehen, allerdings „drehen“ sich da keine menschlichen Figuren. Trotzdem nett anzuschauen und man erkennt die Touristen sofort – Blick nach oben und Handy/Kamera in der Hand 🙂

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Wer beim Nähen pennt, der trennt…

Ich nähe seit einiger Zeit – angefangen hat das vor vielen Jahren, da haben mir meine Eltern zu Weihnachten eine Nähmaschine geschenkt. Damals war ich wild entschlossen, mir meine Kleidung selbst zu nähen – ein kurzer Vorausblick in diverse Schnittmuster, Erfahrungen mit falsch ausgeschnittenen jener und einige nicht sehr schöne Ergebnisse haben mich davon ganz schnell wieder abgehalten. Ich will nicht sagen, daß ich es nicht doch einmal wieder versuchen werde, aber dazu muss ich mir noch sehr viel mehr Geduld und vorallem Genauigkeit aneignen – nicht schnell husch husch – das funktioniert beim Nähen schon mal gar nicht. Lektion ausreichend gelernt. Nach diesen Erfahrungen hatte ich die Nähmaschine auch erst mal wieder in den Keller verbannt.
Vor einigen Jahren habe ich mir eine neue brother Nähmaschine gekauft. Funktionierte bis kurz vor Weihnachten super und damit hatte ich diverse Erfolgserlebnisse. Was mir wirklich Spaß macht, ist das Nähen von – ich nenne es mal Kleinigkeiten: Kosmetiktäschchen, Utensilos, Aufbewahrungsmäppchen, kleine Säckchen, Deko zu Ostern und Weihnachten etc. So etwas ist wirklich relativ schnell genäht und immer wieder eine nette Idee zum Verschenken. Und es ist selbstgemacht. Anfang Dezember gab meine Nähmaschine ihren Geist auf. Keinen Mucks machte sie mehr. Ja was nun? Reparieren lassen oder – was ich schon länger im Hinterkopf hatte – sich eine noch etwas bessere Maschine zulegen? Das Objekt der Begierde hatte ich mir bei amazon schon rausgesucht. Für alle Fälle. War das nun so ein Fall? Diskussionen mit Männe „Brauchst du wirklich eine neue Nähmaschine?“ Brauchen – was heißt brauchen? Was braucht man wirklich? Ich hätte sie halt gerne. Gut. Ich war dann schon nah dran, diese bei Amazon zu bestellen, da sagte mir meine Nachbarin, ich solle doch mal vor Ort hier zum Nähmaschinenhändler gehen und mir diverse Maschinen erst einmal anschauen. Hat sie unbedingt recht. Ich also – zu Pandemiezeiten mit vorher ausgemachtem Termin – dort hinmarschiert und was soll ich euch sagen: So eine tolle Beratung, tolle Aufklärung und vorallem mit einer solchen Sympathie gegenseitig, daß ich nicht nur hier mit einer neuen brother innov-Is A150 sondern auch noch mit einem GESCHENKTEN Anstecktisch (kostet normal 80 Euro) und einer Tasche voll mit Stoffen, zwei Nähzeitschriften und einem Kasten Mon Cherie aus dem Laden gehoppst bin. Daß der Preis nicht so wie bei amazon ist, war klar, dafür habe ich einen Laden in der Nähe, der mir die Maschine bei Bedarf kurzfristig repariert. Und die 70 Euro „Aufpreis“ habe ich gerne bezalt – zumal ich mit viel mehr Gegenwert aus dem Laden rausspaziert bin. Der Geschäftsbesitzer, Herr Gerber meinte, daß ich immer anrufen kann, er könne manchmal das Problem schon am Telefon lösen. Wo gibts denn noch so etwas? Das Nähmaschinenzentrum München kann ich wärmstens empfehlen.
Tja und wenn ich so nähe, orientiere ich mich sehr oft an youtube videos – zb. von „Haus mit dem Rosensofa“, „Sew simple“ oder „diy Eule“ und „Pattydoo“. Der Vorteil: die Mädels zeigen jeden Schritt, man kann ihnen sogar an die Nähmaschine folgen und die Videos sind oft genau so lange, wie es dauert, das Nähteil fertig zu stellen. Oft hat man dann in 30 Minuten schon ein kleines Täschchen und man näht vor lauter Begeisterung das zweite und dann auswendig und ohne hinzusehen das dritte….. Und daaaaa…. passiert es mir oft: Irgendetwas nicht beachtet, falsch überlegt (z.B. beim Reißverschluß einnähen)… das Teil ist fertig und ich wende es voller Begeisterung: Ich hatte schon die Vlieseline im Täschchen innen anstatt den Innenstoff – der Reißverschluß endete nicht da, wo er sollte, der Außenstoff war nicht richtig mit dem Innenstoff vernäht. Also husch husch geht beim Nähen gar nicht. Auch zu Beachten: Wenn du das „Nähgut“ gut bügelst, ist es auch schon fast halb genäht. Die Nahtzugabe von der Wendeöffnung läßt sich viel einfacher schließen, wenn sie schön glatt und ordentlich gebügelt ist. Und so lerne ich mit jedem Teil dazu und es macht einfach Spaß. Du kannst in einer halben Stunde ein kleines Utenislo fertig gestellt haben oder ein kleines Kosmetikäschchen.
Und weil wir gerade beim Thema sind: ich bin jetzt mal kurz weg – beim Nähen.

Selbstgenäht !!!
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Richtiges Buch, Kindle oder Audible Hörbücher?

Ich lese für mein Leben gerne – schon immer. Ich habe mir zu Schulzeiten – ja sogar im Teeniealter (und da schläft man doch eigentlich lieber in der Früh) den Wecker früher gestellt, um noch ein paar Seiten zu lesen. Ach, was hab ich alles gelesen: Begonnen hab ich mit den „Britta-Büchern“ – Britta und ihr Pony, Britta siegt beim Springturnier… Klar, damals war die Pferde-Manie (ich glaub, das hat jedes Mädchen mal), Hanni und Nannni (alle Bände), Dolly, Michaela, Fünf Freunde, Die drei ???….. Dann etwas später haben mich die „Susanne Barden“ Bände fasziniert – danach wollte ich unbedingt Krankenschwester werden. Ein Buch aus meiner Jugend kann ich auch nicht vergessen: Die Kolumbianerin von Brigitte Blobel – hat mich sehr beschäftigt. Ein tolles Buch. Ich war damals auch in der Bücherei bzw. habe mir dort wöchentlich Bücher ausgeliehen. Ich finde Lesen unglaublich toll. Es erweitert den Horizont, ich kann mich sooo gut in verschiedene Situationen reinversetzen, die Fantasie wird angeregt.. .Ihr seht, ich LIEBE LESEN. Und auch jetzt lese ich gerne – sehr gerne Krimis – ich weiss auch nicht, warum. Mit Fantasy-Geschichten kann ich gar nix anfangen – zu meiner Schande habe ich noch nicht einen einzigen Band von Harry Potter gelesen. Science Fiction geht üüüberhaupt nicht an mich dran. Kitschige Liebesromane hasse ich. Ich will mich gar nicht auf ein Genre festlegen – ich stöbere gerne im Hugendubel und wenn ich dann ein Buch sehe, welches mir alleine schon vom Umschlag gefällt, lese ich mir den Klappentext durch und wenn ich dann sage: Ja – das isses – wandert es in mein Bücherregal.
Auf Facebook gibt es eine „Lesegruppe“ – She‘s got the book – jeden Samstag wird man gefragt, wer gerade was liest. Und da gibt es immer so um die 70 Antworten und Vorschläge – das ist ganz schlimm für mich. Ich sitze dann da, lese bei den Vorschlägen mit, googgle, wenn mich ein Buch interessiert und bevor ich überhaupt richtig mit dem Denken anfangen kann, haben meine Finger das große „A“ eingegeben und das Kindle e-book ist gekauft. Oft habe ich schon tolle Schnäppchen mitnehmen können – Angebote von 0,99 bis 2,99 Euro hab ich „geschossen“. Und das waren sehr oft richtig tolle Bücher. Eines hebe ich ganz besonders hervor „Tanz auf Glas“ – was ein tolles und mitreissendes Buch. Geheult hab ich auch – muss auch manchmal sein. Und manchmal werde ich ganz traurig, wenn ich sehe, das Buch neigt sich dem Ende – ich will gar nicht, daß es endet und trotzdem will ich weiterlesen. Das sind die schönsten Momente beim Lesen, finde ich.
Und da sind wir beim eigentlichen Thema: Ich sehe, daß das Buch gleich „ausgelesen“ ist. Ja – aber nur beim richtigen Buch. Beim Kindle muß ich schauen, wieviel Prozent ich noch habe- auf welcher Seite ich bin…. aber ich weiss nicht wirklich sofort, wieviel Lesestoff ich noch habe. Und ganz oft kann ich – lese ich mit meinem Kindle – gar nicht sagen, welches Buch ich gerade lese. Das ist nicht weiter schlimm – ist aber manchmal blöd für mich. Der Riesenvorteil, den der Kindle hat, ist die Menge an Büchern, die ich immer dabei habe. Ich habe auf meinem mittlerweile ungefähr 300 Bücher. Für den Urlaub richtig klasse, ich kann von Buch zu Buch „switchen“ und hab immer nur das kleine Gerät in der Hand und im Koffer. Aber im Gegenzug liebe ich es auch, mal wieder ein richtiges Buch in der Hand zu haben, diese Haptik, auch der „Geruch“ von den bedruckten Seiten, das Umblättern – herrlich.
Mit was ich überhaupt nix anfangen kann, ist Audible – diese Hörbücher. Ich hatte mir die APP mal heruntergeladen und ein oder zwei Bücher angehört. Das ist nix für mich. Ich kann zwar folgen aber für mich ist das „Buchstaben zusammensetzen“ im Kopf – also das LESEN – viel einprägsamer. Ich kann mich da viel besser dran erinnern und auch der Geschichte „bildlich“ viel besser folgen. Und irgendwie finde ich es auch nicht gerade günstig, pro Monat knapp 10 Euro bezahlen zu müssen und wenn ich dann ein Hörbuch möchte, bezahle ich noch mal pro Buch. Okay, der Kindle hat auch Geld gekostet und für das e-book zahle ich natürlich auch. Für mich aber noch „verträglich“.
Ganz prima hingegen finde ich die Audible-Idee für Menschen, die nicht mehr lesen können, sei es, daß sie blind sind oder sie es aus anderen Gründen nicht mehr können oder wollen. Und entspannend ist es sowieso. Sind wir mal ehrlich, ist ja fast so wie Fernsehen – da bekommen wir ja auch alles „vorgelesen“ und schauen halt noch etwas hin. „Fernseh-Audible“ mache ich manchmal, wenn ich zu müde zum Fernsehschauen bin, aber trotzdem auf der Couch liegend zuhöre.
Wie steht ihr zum Thema richtige Bücher, Kindle oder Hörbücher? Würde mich interessieren.

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Über den Mythos….

…Fenster nicht bei Sonnenschein zu putzen. Also – ich habe heute Fenster geputzt – bei strahlendem Sonnenschein. Ich hasse Fenster putzen – war nicht immer so. Früher war ich richtig gut drauf beim Fenster putzen. Heute schimpfe ich wie ein Rohrspatz – was es nicht einfacher oder besser macht. Ich glaube wirklich, wir haben extrem „bösartige“ Fenster – zum einen sind es Sprossenfenster und zum anderen glaube ich wirklich, daß das Glas einfach nix (mehr) ist.
Ich habe ALLES probiert: mit Fensterleder, mit Schwamm und Abzieher, von Kärcher so ein Fensterputzer gekauft, mit Lappen und mit Zeitung getrocknet, mit Glasrein besprüht und dann getrocknet, mit Essigwasser geputzt und sogar nur mit klarem Wasser. Ich habe IMMER Schlieren – immer! Gut – ich bin da auch extrem empfindlich und liege in sämtlichen Positionen vorm Fenster und schaue bei jeglichem Lichteinfall – aber sie sind halt nicht blitzeblank.
Wie oft hab ich gesagt bekommen: Kind, Fenster NIEMALS bei Sonne oder Sonnenschein putzen. Gut -hab ich eben die Fenster geputzt, wenns bewölkt war (wenn ich richtig Pech hatte, gabs danach einen Platzregen und es hat mir die Scheiben von außen gleich wieder versaut ). Da war ich dann immer recht happy – Fenster sind super sauber….. ABER – wehe, die Sonne kam dann raus – och nee- hab ich mich geärgert und bin wieder dran an die Schlieren. Besser wurde es selten. Dann hab ich mir gedacht: Kerstin – lass es einfach. Du weißt, die Fenster sind sauber, wenn die Sonne scheint, guck halt einfach nicht hin. Hat nicht funktioniert.
Und irgendwann war wieder Fensterputz angesagt und ich war auch halbwegs in Laune, aber die Sonne schien. Und ich – ganz schlauer Fuchs – dachte mir: Alles klar, ihr Lieben – ihr werdet jetzt geputzt – im/mit Sonnenschein. Ich also ran an die Fenster – geputzt und trocken gerieben. Fenster zu gemacht und von links nach rechts geschaut – da hab ich eben die Streifen und Schlieren gleich gesehen und konnte dann dagegenhalten. Was soll ich euch sagen? Ich mach es nur noch so – Fenster putzen bei Sonnenschein – da seh ich GLEICH, wo ich noch mal dran muß und räume das Putzzeugs nicht weg, um es am nächsten Tag wieder rauszuziehen und nachzuwischen.
Wie haltet ihr das mit dem Fensterputz? Niemals bei Sonne? Nur, wenn es bewölkt ist? Meine Freundin Christiane hatte mir dann den Supertipp gegeben: Einen Fensterputzer zu engagieren – ich war schon fast soweit – aber mit der Methode „Sonnenscheinputzen“ klappt es mittlerweile recht gut – und günstiger ist es auf alle Fälle.

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Music was my first love….

… and it will be my last…. Eines meiner absoluten all time faves ist dieses Lied von John Miles, der letztes Jahr leider verstorben ist. Einer der ganz großen – war es wohl auch sein einziger richtig großer Hit, hat er doch über all die Jahre in den verschiedensten Bands mitgespielt und ebenfalls Hits für andere geschrieben … Für mich ein herber Verlust, denn wir gehen seit Beginn der „Night of the Proms“ in München zu dieser Veranstaltung im Dezember – die letzten beiden Jahre pandemiebedingt leider nicht. Und für mich gehörte dieses Lied immer dazu – es wurde in jedem Jahr von John Miles performt und nun soll es das nicht mehr geben?Irgendwie unvorstellbar für mich. John Miles gehört zur Night of the Proms …
Aber ich wollte von mir erzählen – ich liebe Musik – ich habe eigentlich sehr oft das Radio an oder höre Musik, beim Fenster putzen, beim sonstigen Putzen, beim Joggen, beim Autofahren und manchmal bei der Arbeit am Computer. Ich bin ein „Kind der 80-er“ und diese Musik hat mich geprägt – Neue Deutsche Welle, Pop und Rock… Diese Musik hat mich in meiner Jugend begleitet – schon als Teenie hing ich abends ab 20.00 Uhr vor dem Radio und habe auf Bayern 3 POP nach acht mit Thomas Gottschalk gehört – von Montag bis Freitag – freitags vorher noch die Schlager der Woche – donnnerstags auf HR 3 die „Hitparade International“ mit Werner Reincke. Ich hab sogar Buch über die Platzierungen geführt. Mir war und ist Musik sehr wichtig – sie puscht mich, sie tröstet mich, sie macht mich glücklich und manchmal auch traurig und nachdenklich. Und das ist auch gut so. Wie ist das bei Euch? Hört ihr viel Musik? Oder eher weniger? Ich finde es faszinierend, wenn ich ein Lied (gefühlt) schon 20 Jahre nicht mehr gehört habe, die ersten Töne erklingen und ich sofort mitsingen kann, der Text ist sofort abrufbar. Aber wenn ich meinen Kaffee-Vollautomaten entkalken musste, da mußte ich jedes Mal nachschauen.
Männe und ich sitzen manchmal am Wochenende bis spät nachts im Wohnzimmer mit einem Fläschchen Wein und hören Musik – es gibt für uns beide fast für jeden Song irgendeine kleine Geschichte zu erzählen und auch wenn wir uns nun schon 24 Jahre kennen, gibts immer noch kleine Dinge, die wir neu voneinander erfahren. Ich finde das toll.
Vielleicht hab ich es auch so mit Musik, weil mein Papa früher auch immer (damals noch mit Tonband – diese riesigen Scheiben) vorm Radio saß und Musik aufgenommen hat. Ich dann später mit meinem Radiorekorder – den ersten hab ich mit 12 zu Weihnachten bekommen und ich hab mich sooo gefreut, dass ich eine komplette Stunde vor Freude geheult habe. Einen Radiorekorder – nix mehr mit Mikro vorm Fernseher stehen und sich empört umdrehen, wenn jemand mit einem Huster oder sogar Gequatsche die Aufnahme „zerstört“ hat. Hach – schön war sie, diese Zeit. Und bei allem Technikkram, den es jetzt gibt, CDs, MP3, Downloads…. ich will diese Zeit nicht missen. Kassettenbandsalat – ich hab teilweise das Band da, wo es nicht mehr lief, zerschnitten und die beiden Enden mit Tesa wieder zusammengeklebt. Den Lieblingssong aufgenommen und die Kassette war am Ende – schnell rumgdreht und weiter aufgenommen. Was waren DAS für Aufregungen…..DAS waren sie, unsere Problemchen – und wir dachten damals, die Welt geht unter. Gut, daß wir noch so unbedarft waren…..

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Kaffee oder Espresso?

Ich habe von Männe zum Geburtstag eine Espresso Maschine bekommen – ne richtig tolle (finde ich) – von kitchen aid. Ich bin normalerweise nicht sehr markenaffin – aber kitchen aid hat es mir angetan. Vor Jahren habe ich von Männe die Küchenmaschine bekommen – und da sind wir bei einem spannenden Thema: Sind Küchengeräte eigentlich richtige Geburtstagsgeschenke für z.B. Ehefrauen? Kommt drauf an – wenn ich mir so etwas wünsche – natürlich. Ich würde schon leicht bis mittelmässig schmollen, würde Männe mit einem Staubsauger am Geburtstag oder Weihnachten um die Ecke kommen. Aber wenn ich mir so etwas wünsche – warum denn nicht? Sinn des Geschenkes ist doch, es soll dem Beschenkten gefallen – und würde es ihm nicht gefallen, würde er es sich nicht wünschen (Nein- ich gendere nicht – ich denke, jeder hier versteht mich auch so). Jetzt bin ich vom Thema abgekommen – kitchen aid Küchenmaschine, hatte ich mir gewünscht – hab ich bekommen (vor ca 8 Jahren). Männe hat uns dann noch den passenden Toaster (aber auch nur, nachdem unser alter Toaster den Geist aufgegeben hat) gekauft und zum guten Schluss haben wir auch noch den – zugegeben sehr stylischen – Wasserkocher gekauft. Und ich hatte diese Espressomaschine gesehen und gedacht, dass sie recht gut zu unserem „Ensemble“ passt. Keine Frage, der Preis ist schon knackig für ne Espressomaschine. AAAber der Espresso schmeckt, der schmeckt richtig gut – der schmeckt hammermäßig. Und es macht Spaß, ihn in der Frühe zuzubereiten – nix mit Knöpfchen drücken und warten. Nein Männe hat (Männne halt) noch die passende Kaffeemühle gekauft und nun ist ein rechter „Spektakel“ in der Küche – frisch gemahlene Kaffeebohnen, die Siebdruck- Espressomaschine, das Aufschäumen der Milch… Aber dieses „Zelebrieren“ von der Tasse Espresso, Latte Macchiato, Cappuccino oder was immer man mit den verschiedenen Mischungen von Espresso und Milch oder aufgeschäumter Milch zaubern kann, läßt mich schon morgens freudig aufstehen.
Es ist halt immer die Frage, ist es MIR das wert, es geht nicht um den „Wert“ dieses Gerätes – wir wissen alle, daß wir zu einem großen Teil den Namen des Labels mitbezahlen. Aber – wie toll ist es, wenn ein Name für ein Produkt steht – muss man erst mal schaffen. TEMPO, KLEENEX, AJAX, MILKA, KELLOGGS, TWIX – ich sag nicht „ich brauche ein Papiertaschentuch – ich sag TEMPO oder KLEENEX , für mich ist die Schokolade einfach die MILKA und der Schokoriegel ein TWIX…..
Wie seht ihr das? Seid ihr markenaffin? Oder sagt ihr- brauch ich nicht. Ich brauche es gar nicht bei Schmuck, mir ist das egal, ob das ne ROLEX ist – ich hätte gerne ne schöne Uhr – und bei der Uhr würde ich auch niiiiemals so viel Geld ausgeben – aber jeder soll sein „das ist es mir wert“ für das einsetzen, was er gerne mag.

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Der Täter….

Oh man – was eine Aufregung gestern noch. Männe und ich gingen am späten Nachmittag zusammen mit unseren „Jungs“ spazieren – Leine, Halsband, Leckerlietasche (gaaanz wichtigg) und los. Wetter war ja schön – sonnig und blauer Himmel. Wir marschieren Richtung Wald und sind auch schon so ca. 800 Meter vom Haus weg – auf einmal hören wir eine Alarmanlage. Wir haben uns angeguckt – Männe fragt mich: Hast du die Alarmanlage angemacht? Ich: Ja – wie immer halt. Männe: Ich glaub, das ist unsere, die da gerade tönt. Ich renn mal nach Hause und guck nach. Okay – Männne ist losgespurtet und ich dachte noch: Was kann das sein? Nachbars Katze, die – als wir raus sind – sich irgendwie an uns vorbei geschlichen hat und im Haus ist? Nein, das macht die nicht. Ein Vogel? Hätt ich mitbekommen, als ich an der Tür stand und die Alarmanlage aktiviert habe. Doch ein Einbrecher? Mitten am Tag? Warum nicht? Und wenn uns jemand beobachtet hat, als wir aus dem Haus sind? (Ich gucke definitiv zu viele Krimis). Wenn Männe jetzt da reingeht und einer drin ist und ihm eine auf den Kopf haut? (Ich sags ja – meine Fantasie). Hat mir keine Ruhe gelassen – ich auch umgedreht und Richtung Heimat spaziert. Flott spaziert. Mittlerweile hatte meine Nachbarin Katja am Handy angerufen und gefragt, ob wir daheim sind und es evtl. Fehlalarm sei oder ob vielleicht doch eingebrochen wurde. Alles soweit abgeklärt. Als ich zu Hause ankomme, höre ich Männe am Telefon – prima, er ist nicht niedergeschlagen worden. Und was war? Männe meinte, er sei rein ins Haus und habe erst mal im Erdgeschoss nachgeschaut – nix – gleichzeitig beim Sicherheitsdienst angerufen und informiert, dass es – soweit er es sehen kann – kein Einbruch war. Konnte aber auch nicht abklären, was den Alarm ausgelöst hat. Dann hat er am Display der Alarmanlage ablesen können, daß der Alarm vom Wohnzimmer ausgelöst wurde. Nochmals hinter der Couch geschaut und dann fand er den Schuldigen: Fröhlich wackelte er vor dem Bewegungsmelder hin und her: Mein Geburtstagsluftballon. Kaum zu glauben, oder? Wir waren seit Donnerstag nicht mehr gemeinsam aus dem Haus- immer war einer da oder die Hunde waren im Haus – also haben wir die Alarmanlage gar nicht anstellen müssen. Meine Herren, was eine Aufregung. Aber gut zu wissen, dass der Bewegungsmelder auch bei diesen kleinen Bewegungen den Alarm auslöst – again what learned – wie der gemeine Engländer zu sagen pflegt :))))

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Monday blues – oder „Mal sehen, was die Woche bringt“

Heute hiess es etwas früher „Raus aus den Federn“ – Männe hatte heute Termin zu einer Magen- und Darmspiegelung und ich mußte ihn zum Doc fahren. Mir ist ja schon ganz anders, wenn ich an meinen Termin im Juni denke. Als sich Männe gestern das „Elixier“ angemischt hat, hab ich mal kurz probiert – furchtbar, dieser Liter, den man sich am Vortag und dann noch mal am Untersuchungstag zuführen muß. Alleine das lässt mich meinen Termin schon fast wieder stornieren. Es nutzt ja nix – da muss ich auch durch.
Ich hab ihn beim Doc abgeliefert und bin dann zwei Stunden auf „Fotosafari“ gegangen, erst in Englschalking im Park rumgelaufen, dann bin ich zur St. Emmmeramsmühle gefahren, das ist sooo herrlich da – Mitten in München bzw. Oberföhring und so toll im Grünen. Und dann bin ich noch im Arabellapark bzw. am Normannenplatz rumspaziert – auch herrlich grün dort alles. Untersuchung lief gut und nach 2 Stunden konnte ich den Männe wieder abholen. Jetzt hab ich noch etwas Buchhaltung erledigen müssen und meinen Brief an Hermes geschrieben. Ich bin gespannt, was da passiert.
Ich habe mich gerade mit einer Bekannten über die Entscheidung „Wiesn 2022“ unterhalten – ich bin irgendwie zwiegespalten. Für mich ist klar, „Oktoberfest 2022″ gibts für mich nicht. Ich werde mich nicht in die Zelte zwängen und dem “ unsichtbaren Kampf der Aerosole“ mir gegenüber eine Chance geben. Ich verstehe aber auch die andere Seite, gerade die kleineren Fahrgeschäfte, Budenbesitzer und Schausteller haben die letzten beiden Jahre so das Nachsehen gehabt. Aber die Vorstellung, ohne Einschränkungen mit Tausenden von Menschen in einem Zelt zu hocken, die Bierkrüge, die mit Sicherheit für Ansteckung sorgen (ist ja schon ohne Corona mit der bekannten „Wiesnerkältung“ so), die „Hemmungen“, die dann nach der ersten Maß bei manchen dann doch so langsam fallen (hier ein Bussi, dort eine Umarmung etc…).
Und genau das macht mir etwas Angst und Sorge – gerade geht es auch in meiner Branche wieder etwas aufwärts – ich will nicht wieder im Herbst hören müssen, daß Events nicht stattfinden dürfen. Ich hab jetzt auch eine ziemlich lange Durststrecke hinter mich gebracht – keine Events und keine Hochzeiten bzw. größere Feiern und Feste in den letzten beiden Jahren.
Tja und dann schauen wir mal, was die Woche noch so bringt – morgen hab ich ein Fotoshooting – Portraitfotos – da freue ich mich schon drauf.
Wie seht ihr das Thema „Oktoberfest“ – sagt ihr „Ja klar – da muss ich hin“ oder seid ihr eher die Fraktion „Nööö – ist mir zu unsicher…..

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Hermes? Eine Story in drei Akten… oder kommt noch etwas?


MANEGE FREI FÜR HERMES
Ich habe mir vorletzte Woche drei Bekleidungsstücke aus einem Katalog bestellt – weil ich ja irgendwie klamottentechnisch nix finde bzw. bis dato gefunden habe. Am Mittwoch letzter Woche bekam ich eine Mail von Hermes, daß mein Paket am Donnerstag geliefert wird. Donnerstag kam eine neue Mail, daß „es leider heute mit der Auslieferung nicht mehr klappt – morgen (Freitag aber). Am Freitag nachmittag – ich war den ganzen Nachmittag zu Hause – bekomme ich eine Mail, daß die Ware „am vereinbarten Wunschablageort“ hinterlegt sei „Garage Mitte“ – ich habe niemals einen Wunschablageort definiert – irgendwann lag da einfach mal ein Paket. Ich also raus an die Garage – kein Paket da. Es hat kein Mensch bei mir geklingelt – ich hätte das gehört oder zumindest einer meiner Hunde und die hätten dann gebellt. Vor der Haustüre nix – hinterer Eingan nix – beim Nachbarn gefragt – nix. Ich habe dann bei Hermes angerufen und bekam die Antwort, daß die Ware hinterlegt wurde. Ich meinte dann, daß ich genau deswegen anrufe, da ich die Mail – aber nicht die Ware bekommen habe. Die Dame meinte dann, ich solle mal bis 20.00 Uhr warten, manchmal schickt der Fahrer die Mail schon etwas früher ab…. Natürlich war am abend genau so wie am nächsten Morgen nix da. Ich habe dann wieder reklamiert und bekam gesagt, laut ihren (Hermes) Unterlagen ist das Paket abgeliefert worden uuuuunnd Haftung übernehmen sie keine. Wie jetzt? Ich vielleicht? Jaaa – weil mit Festlegung des Wunschablageortes hätte ich auch die Haftung übernommen. Bloß habe ich diesen Ablageort nie festgelegt. Gut – es war Samstag und ich dachte mir, daß ich jetzt einfach noch bis Montag warte. Am Sonntag klingelt es bei uns und ein „Nachbar“ (aus der Strasse) steht mit meinem Paket vor der Tür – es wäre bei ihm in der Garage gelegen (Hausnummer 15 – ich wohne Hausnummer 1). Toll Hermes!!!! Schön, daß eure Fahrer der Zahlen/Ziffern so mächtig sind. Gut – es war da – aber nur ein Teil – sehr nachhaltige Versendung.
Am Mittwoch – ich sitze am Laptop – bekomme ich eine Mail, daß mein Paket am vereinbarten Wunschablageort abgelegt wurde – es hat wieder keiner geklingelt (bei Hermes heißt es, daß – wenn man nicht zu Hause ist – das Paket am vereinbarten Wunschablageort abgelegt wird). Ich raus an meine Garage (Hausnummer 1) -da konnte gar nix abgelegt worden sein, mein Auto stand nämlich davor. Ich hab dann wieder Haustüre und hintere Haustüre abgesucht – nix. Wieder bei Hermes angerufen … bla bla bla.. wurde am… Ort abgelegt. Ich bin dann zu dem Nachbarn vom letzten Mal – nein, nix bei ihm abgegeben und auch nix in der Garage… und wie ich an den Garagen so entlang laufe, sehe ich eine leicht offen stehen. Was soll ich euch sagen? Da lag mein Paket drin – diesmal Hausnr. 7. Da kriegt man doch die Motten, oder ? Gut – Teil zwei war dann auch da. Vorgestern nachmittag nächste Mail von Hermes – ihr erratet es… Paket abgelegt worden. Diesmal hab ich es nicht gefunden…. verschollen. Am Samstag früh steht es bei uns im Vorgarten. Was hab ich mich gefreut, dass der Hermes Fahrer nun endlich weiß, wo Hausnummer 1 ist….. AAAABER – das dicke Ende kommt jetzt. Mein „Nachbar“ aus Hausnr 9 ruft mich an und sagt mir, daß wohl gestern abend ein Paket für mich in seiner Garage abgelegt wurde. Diese Garage ist mit einem Motor und Fernbedienung ausgegestattet und nur so soll sie geöffnet werden. Dieser Hermes Fahrer hat so lange an der Garage rumgerissen, bis er sie aufbekommen hat. Und jetzt kommts: Das Garagentor ist kaputt – es funktioniert nicht mehr – bzw. die Fernbedienung. Es lässt sich mit dieser nicht mehr öffnen. Ich könnte schreien vor Wut und vor dem Hintergrund, wie doof diese Fahrer bei Hermes sind. Mein Nachbar darf das Tor jetzt erst mal reparieren lassen… aber er wird sich auf alle Fälle bei Hermes melden und dies anzeigen bzw. darf er sich nun einen Rechtsanwalt suchen, der ihn da unterstützt, denn Hermes wird auf zunächst einmal sagen, daß er beweisen muß, der Fahrer hätte das Tor kaputt gemacht.
Ich bin sooooo sooo fassungslos – so hilflos – wie kann man so doof sein und die Pakete einfach in der Straße verteilen? Glauben die von Hermes denn, ich galoppiere jetzt immer in der Straße rum und frage nach meinen Paketen? Nur weil die es nicht hinbringen, ein Paket bei Hausnummer 1 abzugeben, wenn Hausnummer 1 drauf steht? Ich weiss mit meiner Wut gerade gar nicht, wohin…

Endlich mal wieder…

Villa Rothschild

Heute ( wahrscheinlich sitze ich jetzt schon hinter dem Steuer) fahre ich in den Taunus – drei Tage Arbeiten – richtig arbeiten… heute Abend bei der Veranstaltung, morgen den ganzen Tag und Sonntag Vormittag. Endlich mal wieder eine Herausforderung. Und auch Spaß – wir sind in einem tollen Hotel untergebracht (Falkenstein Grand Hotel) und ich denke, das wird super.

Heute abend Empfang in der Villa Rothschild und morgen gehts in den Hessenpark. Abends nettes Beieinander und Ausklang des Abends in der Hotelbar. Und daaaa haben wir Fotografen dann auch etwas Freizeit und dürfen etwas feiern. Sonntag noch gemeinsames Frühstück und dann tummelt sich jeder in Richtung Heimat. Ich werde noch meine Tante in der Nähe von Darmstadt besuchen und dann gehts wieder gen Heimat ….

Gestern haben wir unserem Ben die letzte Ehre erwiesen – er ist heute eingeäschert worden. Aber wie „schön“ kann so ein Abschied von einem Tier gestaltet werden. Mit Kerzen und Musik durften wir und von ihm verabschieden – in der Tierklinik ging das ja recht schnell und irgendwie waren wir so im Schock, dass wir das nicht richtig machen konnten.

Gute Reise mein Ben – jeder, der ein Tier hat oder hatte, weiß, was wir fühlen. Und ich will nicht hören „es war doch nur ein Hund“ – er war mein bester Freund und Seelenhund, mehr Liebe und Treue und blindes Vertrauen kann man kaum bekommen. Hunde sind teilweise wirklich die besseren Menschen….

Falkenstein Grand Hotel

Tierisch gehts bei uns zu…

Ich habe zu unserem Labbi Ben (der ja am Montag über die Regenbogenbrücke gegangen ist) sehr oft “ mein Fröschchen“ gesagt. Was soll ich euch sagen:
Seit gestern springt hier ein Laubfrosch durch die Gegend – nix besonderes – das Besondere daran ist: hatten wir noch nie hier…. Gestern haben wir abends die Terassentür noch etwas gekippt gehabt – auf einmal macht es schwupps und Max (unser anderer Labbi) hat einen Laubfrosch am Rücken, dann springt ihm noch auf den Kopf und verschwindet dann unterm Sofa. Wir alles abgerückt und mit Pappe und Becher auf die Suche nach ihm – den Becher über ihn gestülpt und die Pappe drunter geschoben und ihn so nach draußen bugsiert. Auf der Wiese haben wir ihn springen lassen….Weg war er.
Ich bin eben auf dem Weg ins Bett und denke mir: Was klebt denn da an der Terrassentür bzw -Fenster? Der Laubfrosch – sitzt da und bewegt sich nicht – will wieder rein zu uns… Das gibts doch nicht – ist das jetzt einfach wieder Zufall? Könnt ihr das sehen? Der Frosch hat zwei Hundehaare an seinen Füßen…. Doch ein Gruß von unserem Ben? Haltet mich für durchgeknallt – ich finds etwas spooky. Soo viele Zufälle… mein Fröschchen….

200.000 Fotos???

Ich habe in den letzten Tagen all meine jemals digital gemachten Fotos (seit 2003) von diversen externen Festplatten auf zunächst einmal eine Festplatte als backup kopiert. Was eine irre Arbeit – aber es ist vollbracht. Jetzt hab ich eine Sicherheitskopie all meiner Fotos auf einer Festplatte. Davon werde ich mir nochmals eine Kopie erstellen – man weiß ja nie und es wäre extrem furchtbar, wenn all meine – ich schätze jetzt mal 200.000 Fotos einfach so weg wären.
Und natürlich klickt man bei dem Kopieren der Ordner mit den Fotos auf den ein oder anderen Ordner und guckt sich da durch die Fotos – da hab ich das oben gefunden und mir überlegt, wo und wann ich das wohl aufgenommen habe…

Wir waren vor Jahren auf einer Hochzeit eingeladen – irgendwo in Hessen. Es war mehr eine Hochzeitsfeier für Verwandte und Freunde – also keine Kirche, Standesamt war Tage zuvor. Wir kamen also zur Lokalität und wurden mit einem Orangensaft begrüßt. Hmmm – ich kenne das etwas anders aber okay. Dann wurde zum Essen gebeten – es war ein Buffet aufgebaut und dahinter eine Bar. Dort befanden sich: Mineralwasser, Orangensaft, Apfelsaft, Fanta und Cola. Nochmal Hmmmm….
Wir suchten unseren Tisch – ließen die ersten hungrigen Mäuler ans Buffet und als sich der erste Ansturm gelegt hatte, gingen wir los. Mit unseren Tellern kamen wir dann wieder an unseren Platz, wo auch schon einige andere Leute saßen und aßen. Ich fragte dann, ob sie wüßten, wo man hier ein Glas Wein zum Essen bekommen könnte – ich hatte noch keine Serviceperson erkennen können. „Es gibt hier keinen Alkohol“ ließ man uns wissen – das dritte Hmmm meinerseits. Einer des Brautpaares hat/hatte ein Alkoholproblem (trockener Alkoholiker) und da nun wohl aus diesem Freundeskreis der ein oder andere dieses Problem wohl auch hat/hatte, gab es hier eben keinen Alkohol.
Gut – das Essen war super aber irgendetwas fehlte mir. Nicht nur mir… Nach dem Essen gingen wir auf den Hof und sahen ein paar Leute schräg gegenüber in einer Kneipe verschwinden – wir hinterher und sieh da: Unsere Tischnachbarn saßen da bei einer Flasche Rotwein. Wir kamen sehr nett ins Gespräch (bestellten uns ebenfalls etwas) und diskutierten über die Sache: Sehr schnell kamen wir zum gleichen Ergebnis: So etwas kann man fast nicht machen. Ich kann eigentlich nicht auf einer Hochzeitsfeier allen Gästen meinen Willen aufzwingen: ICH will nicht, daß hier Alkohol ausgeschenkt wird….Um ein paar Leute zu schützen. Was ist mit denjenigen, die gegen Zigarettenrauch allergisch sind? Es durfte natürlich gepafft werden (ja, damals durfe man sogar noch offiziell).

Mein eindeutiges Statement dazu ist: Wenn ich ein Problem mit Alkohol habe, muß ich mir überlegen, ob ich an so einer Feier teilnehmen kann, ohne dass mir etwas passiert. Versteht mich nicht falsch, ich finde es auch ganz schlimm, daß man so tief abrutschen und nur noch Trost im Alkohol finden kann – es gibt sooo viele „Gründe“ dafür. Aber: ich muß auch damit leben können, daß es Menschen gibt, die ihren Alkoholkonsum gut dosieren können und deswegen eben KEIN Problem damit haben.

Wir sind an diesem Abend noch sehr nett mit den Tischnachbarn ins Gespräch gekommen und ohne, daß die beiden mir nun ein Gefühl gegeben hätten, sie „brauchen“ den Alkohol haben sie uns auch unsere Gedanken bestätigt „Wir sind jetzt Hunderte von Kilometern hier her gefahren übernachten hier , hatten ein tolles Essen und zu einem tollen Essen gehört eben auch ein guter Wein…. oder ein Bier. Es geht nicht darum, dies jetzt von dem Abend abhängig zu machen oder aufzurechnen „guck mal, das hab ich alles gemacht, daß ich heute mit dir feiern kann, Hunderte von Kilometern gefahren, Übernachtung, Geschenk… und nun krieg ich nicht mal einen Wein“.. Es geht darum, daß hier bewußt entschieden wurde. Wissend, daß man hier einen großen Teil der Gesellschaft „trifft“. Man hat sich „für“ die anderen entschieden, wobei die wirklich kleine Gruppe der Leute (5) jederzeit das Angebot von Alkohol hätten ablehnen können. Und das müssen sie sowieso – jeden Tag.

Klar kann ich an so einen Abend auch mal ohne Alkohol – sonst würde ich ja zu der anderen Gruppe gehören (wobei die das ja JETZT auch können) – aber das will ich SELBST entscheiden.

Ab und an schaue ich mir auf PRO 7 „Das perfekte Dinner“ an – da sind oft tolle Gerichte, die man dann mal nachkochen kann. Irgendwann war auch mal so einer, der sagte, es gäbe bei hm keinen Alkohol – gäbe es bei mir bei der Bewertung schon mindestens 2 Punkte Abzug. Es heisst „perfektes Dinner“ und da gehört für MICH auch ein Wein dazu – deswegen Abzug MEINER Punkte bei der Bewertung. MEINE ANSICHTSSACHE.

So manchmal würde ich ja gerne …

… aber dann lass ich es doch 🤪… schon interessant, wie manche Menschen – obwohl nicht gefragt – ihren Senf zu allem möglichen abgeben. Ich kann mit sowas überhaupt nicht umgehen – und die, die sowas so lapidar dahin sagen und sonst so gar nix, die kann und will ich nicht akzeptieren. Soll dieser Satz trösten? Meinen diese Leute denn wirklich, der Betreffende wüsste das nicht? Ein einfaches „das tut mir sooo leid – ich kann mir ungefähr vorstellen, wie es dir geht“ oder „ich sag jetzt nichts, es tröstet dich im Moment ja sowieso nicht“ – dafür hab ich viel mehr Verständnis. Versteht mich bitte nicht falsch – klar ist das so, dass die Zeit das heilt, aber etwas mehr Empathie bitte. Und ich meine das jetzt auch nicht unbedingt nur auf meine momentane Situation bezogen – den Satz finde ich so unnötig und wertlos wie einen Kropf.

Anderes Thema – bei und hat es gerade knapp 36 Grad – wir sind heute Abend auf einer etwas größeren Outdoor-Feier eingeladen und ich schwanke noch zwischen „geh ich nackich “ und „Bikini ist schon zuviel“ bezüglich Kleiderordnung 🙂 nicht, dass ich diesen Anblick jemandem antun möchte, aber manchmal ist Frau sich selbst die nächste 🙂

Morgen gehts mit an dem Kragen – ich hab Montag meine Magen-Darmspiegelung und ich muss 2 Liter von diesem furchtbaren Gesöff runterbringen. Den zweiten Liter am Montag früh so gegen halb sechs – das auf nüchternen Magen – ich mag mir das grad gar nicht vorstellen – nutzt nix…

dazu

Gutscheine von

Wir waren gestern „shoppen“ – Einkaufen bei Feinkost Käfer hier in München. Irgendwann haben wir mal Gutscheine geschenkt bekommen und die wollten wir einlösen, nachdem wir gesehen hatten, die sind „abgelaufen“ (Datum zum Einlösen überschritten). Wir hatten mal eine Diskussion über das „Verfallsdatum“ von Gutscheinen – irgendwer sagte, ein Gutschein dürfe gar kein Ablaufdatum haben, das der Geschäftsbesitzer ja definitiv das Geld schon erhalten habe und der Gutschein- Einlöser im Normalfall eher weniger bekommt (Teuerungsrate). Hätte ich auch so gedacht – aber nein, das ist gesetzlich festgelegt – steht nichts anderes auf den Gutschein, ist eine Frist von 3 Jahren veranschlagt. Beginnt aber erst Ende des Jahres, in dem der Gutschein gekauft wurde – also Kaufdatum Gutschein 02.06.2022 – gültig bis 32.12 2025.

Käfer – Einkaufsparadies für die Upper-Class? Schon ein wenig – die Preise sind dort schon – sagen wir – angehoben – ein einzelnes Macaron 1,95 Euro. Gut – man bekommt dort eben wirklich Qualität und die kostet nun mal. Es macht wirklich Spaß, da rumzubummeln und einfach nur zu schauen. Ist ein Erlebnis – auch wenn man dort trifft – Mats Hummels und diverse Bekanntheit durch Funk und Fernsehen. Ich seh sowas ja nie – ich guck mir den Laden an und Männe dann „haste gesehen? Der ehemalige fCB ist auch hier“ Ich gleich ins Regal geschaut, dachte, da gibts vielleicht FCB Kekse oder so …. „Nee – Mats Hummels steht da“ – hätte ich nicht erkannt. Ich wäre bei Sebastian Ströbel aufmerksam geworden, aber der lebt ja in Hamburg, wenn er nicht „im Berg rettet“;)

Tja und so gingen wir dann mit unserem Käfer-Fisch und einem Portwein zur Kasse, schoben den 2017 abgelaufenen Gutschein hin und legten noch 2,20 Euro drauf und wackelten nach Hause. Hat mich sehr gefreut, dass man hier sehr großzügig über das Ablaufdatum des Gutscheines hinweggesehen hat – vielleicht auch eine Philosophie des Feinkost-Käfer.

Was wissen wir Menschen denn schon….

… von den Tieren und dem Tod? Nicht viel – währenddessen das Tier vom Tod viel mehr weiß – wann er kommt zum Beispiel. Vor knapp 12 Jahren sind Max und Ben bei und eingezogen – Halbbrüder und Brüder im Herzen – unzertrennlich – von Anfang an. war niemals schlimm, wenn wir Menschen abends weggingen – der Bruder war da. aber wehe – einer von beiden musste alleine weg – Tierarzt, Klinikaufenthalt… ein Leiden des Zu Hause gebliebenen ohnegleichen…. Vor ca 14 Tagen fing Max an, sich von Ben zu distanzierten- lagen sie oft so wie oben am Foto, ging Max nun in sein Körbchen oder in eine andere Ecke… keine gemeinsamen Ziehspiele mehr – er zog sich zurück- ER WUSSTE, DASS DIE ZEIT DES ABSCHIEDS NAHTE…. Als wir ihn vorgestern mit in die Tierklinik nahmen (wir hatten keine Ahnung, warum wir ihn überhaupt mitgenommen haben) und wir ihn zu Bens letztem Weg aus dem Auto holten und ihn teilhaben lassen wollten, legte es sich demonstrativ 3 Meter weg von seinem Bruder und schaute stoisch in die andere Richtung – gab UNS seine Gedanken zu verstehen „habt ihr es jetzt erst verstanden? Ich wusste das schon viel früher“ …. DAS ist Tierbruderliebe ♥️♥️♥️♥️

Max ist im Moment unheimlich anhänglich – er war nie der Kuschler – das konnte man mit Ben super und er hat es genossen und auch eingefordert. Max hängt uns im Moment an den Fersen- liegt vor uns, wartet, bis wir wieder aus dem Bad kommen …. Er jammert nicht, er leidet leise …Man merkt ihm eine leichte Verlustangst an – ist ja auch normal….